Im Mainzer Winterhafen steht ein Millionenprojekt an

Finanzierung weitestgehend geklärt

Im Mainzer Winterhafen steht ein Millionenprojekt an

Das Wasserbecken im Mainzer Winterhafen soll in absehbarer Zeit ausgebaggert werden. Wie der Wirtschaftsbetrieb Mainz mitteilt, ist die Finanzierung des Projekts seit Mittwoch weitestgehend geklärt worden.

„In dem gestern Abend vom Stadtrat verabschiedeten Haushalt sind die nötigen 3,6 Millionen Euro für den Winterhafen mitveranschlagt“, erklärt Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne). „Damit rückt der Aushub des Beckens in greifbare Nähe und somit auch die gesicherte Zukunft der Hafennutzung.“

Der Wirtschaftsbetrieb Mainz werde sofort mit den konkreten Planungen beginnen, auch wenn der städtische Haushalt noch genehmigt werden muss. Zu komplex seien die Arbeiten, zu kompliziert das gesamte Verfahren, als dass nicht schon die ersten Weichen gestellt werden sollten, so Jeanette Wetterling, Leiterin des Wirtschaftsbetriebs. „Das geht bei der Kampfmittelsondierung los, reicht über den eigentlichen Aushub bis hin zur fachgerechten Entsorgung des ausgebaggerten Erdreichs.“ Weil der Boden mit Schadstoffen belastet sei, müsse er dementsprechend deponiert werden.

„Wir wollen vorbereitet sein und loslegen können, sobald wir grünes Licht bekommen“, so Wetterling. „Das können die Bootsbesitzer und Vereine, die im Winterhafen ihre Heimat haben, zu Recht erwarten.“ In der Vergangenheit hätten Bootsbesitzer oftmals nicht in den Hafen gelangen können, da der Boden vor Ort zu versandet gewesen sei. Nachdem der Boden ausgebaggert ist, soll das Problem behoben sein.

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