Warum Hunderte Menschen am Münsterplatz Schlange standen

Eine lange Schlange in der Mainzer Innenstadt sorgte am Samstag für Aufsehen. Grund war der Verkaufsstart der beliebten „Heile Gänsje“-Spieluhren im ehemaligen Kinderladen Wirth.

Warum Hunderte Menschen am Münsterplatz Schlange standen

Eine lange Menschenschlange, die sich vom Mainzer Münsterplatz bis in die Große Bleiche zog, hat am Samstag für Aufsehen gesorgt. Grund war der Verkaufsstart der beliebten „Heile Gänsje“-Spieluhren im ehemaligen Kinderladen Wirth, wie die „Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Schon im April hatte ein Verkauf der Spieluhren für großen Andrang gesorgt. Auch dieses Mal warteten viele Menschen, um eines der Exemplare zu bekommen. Die Spieluhr gilt als „Mainzer Unikat“. Sie spielt das Lied „Heile, heile Gänsje“. Der Mainzer Fastnachter Ernst Neger machte es ab 1952 mit zusätzlichen Strophen über die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau bekannt.

Weitere Verkaufstermine geplant

Friedrich Demmler, der den Familienbetrieb bis zur Schließung führte, organisiert den Pop-up-Verkauf. Er kündigte an, dass es noch mehrere hundert Spieluhren gebe. Nach dem Auftakt am Samstag öffnet der Laden noch drei weitere Male: am Montag, 19. Oktober, von 17 bis 18:30 Uhr, am Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 11:30 Uhr und am Samstag, 14. November, von 10 bis 11:30 Uhr.

Wer es zu den Terminen nicht schafft, kann sich auf der Webseite des Kinderladens vormerken lassen, um nach Abschluss des Ladenverkaufs eine Spieluhr zugeschickt zu bekommen.