Mainzer Polizisten zu Boden gestürzt und verletzt

Mann leistet heftigen Widerstand

Mainzer Polizisten zu Boden gestürzt und verletzt

Ein 24-Jähriger hat am Montag am Mainzer Hauptbahnhof so heftigen Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet, dass diese zu Boden stürzten und sich leicht verletzten.

Die Beamten des Bundespolizeireviers Mainz wurden vom Zugpersonal der RE 4472 von Germersheim nach Mainz angefordert, um die Identität eines Fahrgastes zu überprüfen. Dieser besaß keinen gültigen Fahrschein und konnte sich nicht ausweisen. Der 24-Jährige verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst unkooperativ und respektlos. Da der Beschuldigte sich weigerte, seinen Namen zu nennen, wurde er nach Ausweispapieren durchsucht.

Dabei wehrte er sich heftig und versuchte sich aus den Griffen der Beamten zu lösen. Die Beamten mussten ihn zu Boden bringen und fesseln. Auf dem Weg zur Dienststelle leistete der Beschuldigte erneut Widerstand, wodurch die Beamten und der Beschuldigte stürzten. Die zwei Polizisten wurden leicht verletzt.

Die Durchsuchung verlief zunächst ergebnislos. Erst nachdem der Beschuldigte mehrmals aufgefordert wurde, die Personalien zu zeigen und er auf eine drohende Untersuchungshaft hingewiesen wurde, teilte der Beschuldigte mit, dass sich ein Foto seines Ausweisdokuments auf seinem Smartphone befindet. Tatsächlich befand sich ein Foto eines französischen Aufenthaltstitels auf dem Handy. Da dieser abgelaufen war, bestand nun weiterhin der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts.

Der Mann wurde zur zuständigen Ausländerbehörde weitergeleitet. Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren eingeleitet: wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen sowie des unerlaubten Aufenthaltes. Die beiden verletzten Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen.

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