Mittlerweile über 50 Verkehrsunfälle hat es seit Montagmittag aufgrund der starken Schneefälle im gesamten Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Mainz* gegeben. Das meldet die Polizei.
Wie die Beamten mitteilen, erlitten nach bisherigem Kenntnisstand nur zwei Personen leichte Verletzungen. Ein Schwerpunkt lässt sich nicht erkennen. Das Stadtgebiet Mainz ist ebenso betroffen wie Autobahnen, Landstraßen und ländliche Gebiete in Rheinhessen, Hunsrück und Donnersbergkreis.
Der starke Schneefall führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die Unfälle zu weiteren Sperrungen. Aufgrund der Auslastung der Abschleppdienste werden einige Unfallstellen nicht geräumt werden können.
Ab 16 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst vor Eisregen mit „markanter Glätte“. Die Polizei Mainz empfiehlt, aufgrund der bereits jetzt herrschenden Gesamtlage und dieser außergewöhnlichen Warnung, verzichtbare Fahrten nicht mehr anzutreten. Es wird gebeten, nach einem Unfall, wenn möglich, die Unfallstelle zu räumen und die Straßen frei zu machen, ohne sich dabei in Gefahr zu bringen oder die Unfallstelle abzusichern.
Unfälle können über den Notruf der Polizei gemeldet werden. Verkehrsteilnehmer müssen jedoch mit Wartezeiten bis zur Unfallaufnahme rechnen. Nachfragen über Notruf zur Verkehrslage und wie lange es dauert, bis Einsatzkräfte eintreffen, müssen unterbleiben, um den Notruf für Notfälle und Gefahrenlagen erreichbar zu halten.
*Das Polizeipräsidium Mainz umfasst nicht nur die Landeshauptstadt Mainz, sondern auch die kreisfreie Stadt Worms, die Landkreise Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Bad Kreuznach. Im Donnersbergkreis umfasst die Zuständigkeit die Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Eisenberg und Göllheim. Teile des Landkreises Birkenfeld fallen ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich.