Ministerpräsidentin Dreyer lädt US-Star Pink ein

Mehr als 70 Millionen Singles hat US-Star Pink bisher verkauft und dafür zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Das ist aber nicht der Grund dafür, dass Ministerpräsidentin Dreyer die Sängerin nun eingeladen hat.

Ministerpräsidentin Dreyer lädt US-Star Pink ein

Sehen wir US-Sängerin Pink („Get the Party started“) bald hier in der Region? Gut möglich, denn Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat den Musik-Star offiziell nach Rheinland-Pfalz eingeladen. Das teilt die Landesregierung am Donnerstagmorgen auf ihrem Facebook-Kanal mit.

Sängerin dem „Riesling verfallen“

Der Anlass für die Einladung ist Pinks Geständnis, den deutschen Wein zu lieben und ihre damit verbundene Ankündigung, eine Weinregion besuchen zu wollen. Wie es in dem Post heißt, sei die Sängerin bei einem Besuch in Stuttgart im Jahr 2019 dem „Riesling verfallen.“ Malu Dreyer sieht deshalb nun die Gelegenheit gekommen, Pink in die Region zu locken. „Wer wie Pink den deutschen Wein liebt, muss nach Rheinland-Pfalz ins Weinland Nummer 1 kommen“, erklärte die Ministerpräsidentin. Wie Dreyer in dem Post sagt, würde sie sich sehr freuen, „wenn ich Begegnungen mit unseren Winzerinnen und Winzern vermitteln könnte“.

Allerdings schlägt Dreyer dafür vor, dass Pink ihre Heimatregion Mosel besuchen soll, da diese die älteste Weinregion Deutschlands und eine der klassischen europäischen Weinbauregionen sei. Auf Facebook findet Dreyers Einladung an den US-Star indes große Beachtung. Innerhalb kurzer Zeit erhielt der Post fast 550 Likes (Stand: 10:30 Uhr), zudem wurde der Beitrag bereits 75 Mal geteilt.

Viele User machen sich aber auch dafür stark, dass Pink nicht an die Mosel, sondern nach Rheinhessen kommen soll. So kommentiert Sascha: „Wenn sie Riesling liebt, dann gibt es ja nur einen Ort dafür: die Riesling-City Nierstein.“ Und Dennis schreibt: „Natürlich erst wenn sie in der rheinland-pfälzischen Riesling-Hauptstadt Worms war.“ Ob die Sängerin allerdings wirklich der Einladung nach Rheinland-Pfalz folgen will, ist bislang nicht bekannt.

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