Stadt rechnet mit mehr Stechmücken-Belästigung

Regen und Hochwasser erschweren Arbeit der KABS

Stadt rechnet mit mehr Stechmücken-Belästigung

Die Stadt Mainz rechnet in den nächsten Wochen mit einer „erhöhten Stichbelästigung durch Stechmücken“.

Zwar hätten die bisherigen Maßnahmen, mit denen die Stechmücken bekämpft wurden, dazu geführt, die Population zu verringern. Dennoch sei wegen der vergangenen Regenphasen und des Hochwassers mit deutlich mehr Stechmücken zu rechnen.

Der Winter 2023/24 gelte als einer der nassesten der vergangenen 20 Jahre, die Auswirkungen seien durch gesättigte Böden und hohe Grundwasserstände spürbar. Waldgräben und Frühjahrstümpel mit viel Wasser böten ideale Brutbedingungen für Stechmückenlarven. Daher habe die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS e.V.) ihren Saisonstart zwei Wochen nach vorne verlegt und so die Stichbelästigung in den ortsnahen Wäldern am Rhein größtenteils verhindern können.

Deutlich stärker habe sich aber die lange Regenphase im Mai und Juni ausgewirkt, die zu zwei hohen Hochwasserwellen führte. Die zweite Welle lag je nach Region im Bereich eines fünf- bis zehnjährlichen Hochwasserereignisses. Die Überschwemmungen in der Rheinaue seien teilweise sehr weitläufig gewesen und hätten der KABS den Zugang zum Außendeich blockiert. Die KABS habe sich stattdessen auf die weit ausgedehnten Druckwasserflächen konzentriert, wo es besonders viele Stechmücken gibt. Ohne die Einsätze der KABS wäre die Situation deutlich schlimmer ausgefallen, so die Stadt.