Stadt sagt Marktfrühstück vorerst ab

Auch Rheinfrühling findet nicht statt

Stadt sagt Marktfrühstück vorerst ab

Die Stadt hat wegen des Ausbruchs des Coronavirus das Marktfrühstück vorerst abgesagt. Das teilten die Verantwortlichen auf einer Pressekonferenz mit.

Wie Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagt, werden per Allgemeinverfügung ab sofort Versammlungen ab 1000 Leuten verboten. Dies gelte bis Ostermontag, 13. April. Diese Verfügung sieht auch vor, dass Veranstaltungen mit über 500 Besuchern zur Durchführung angezeigt werden müssen. Auch diese könnten je nach Analyse abgesagt werden.

Von Absagen betroffen sind das Marktfrühstück, der Rheinfrühling, der Weinmarathon sowie Heimspiele von Mainz 05. Bei letzteren sind Geisterspiele geplant, das erste findet am 20. März gegen RB Leipzig statt.

Ebenfalls von Absagen betroffen sind Veranstaltungen in der Halle 45 und im Alten Postlager. Geschlossen wird zudem das Gutenberg-Museum. Die Preisverleihung für den neuen Stadtschreiber Eugen Ruge findet ebenfalls nicht statt. Die Regelung gelte zudem auch für Demonstrationen. So ist die „Fridays for Future“-Demonstration am 13. März bereits abgesagt. Die Allgemeinverfügung gilt auch für das Bistum Mainz - hier sind die Ostergottesdienste betroffen.

Eine Entscheidung bezüglich des Gutenberg-Marathons steht noch aus. Ebling rät zudem, nicht ins Theater und ins Kino zu gehen. (rk)

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