Neue Besuchsregelung an der Unimedizin und im KKM

Operationen in der Unimedizin werden teilweise verschoben

Neue Besuchsregelung an der Unimedizin und im KKM

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus’ hat die Unimedizin Mainz neue Regelungen für den Besucherverkehr aufgestellt. Das teilt das Krankenhaus mit.

So gilt ein Besuchsverbot für alle, die Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Hautausschlag aufweisen und/oder die in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebiet waren. Keine Besuchsmöglichkeit besteht zudem für stationär aufgenommene Covid-19-Patienten, da diese unter Quarantäne stehen. Ab sofort gelten eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten für stationär aufgenommene Kinder und Jugendliche. Sie dürfen nur von ihren Sorgeberechtigten (maximal zwei Elternteile gleichzeitig) besucht werden. Für alle anderen ist die Anzahl auf jeweils einen Besucher am Tag pro stationärem Patient beschränkt.

Außerdem greifen diverse Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen, die Unimedizin weiter schreibt: „So sollen, soweit medizinisch vertretbar, grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern ab Montag, 16. März, auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Mit dieser Maßnahme sollen sich die Krankenhäuser auf den erwartbar steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren können.“ Patienten, die für die nächsten Tagen oder Wochen einen Termin vereinbart haben und unsicher sind, ob der Beschluss auch ihre medizinische Behandlung betrifft, sollen sich mit der Leitung der betreffenden Klinik in Verbindung setzen.

Auch am Katholischen Klinikum Mainz (KKM) greifen neue Regelungen: So wird die Besuchszeit auf den Zeitraum zwischen 14 und 18 Uhr eingeschränkt. Jeder Patient darf einen Besucher pro Tag für maximal eine Stunde empfangen. In der Notaufnahme und auf der Intensivstation sind keine Besucher zugelassen. Ausnahmen gelten für sterbende Patienten und werdende Eltern.

Weitere Infos dazu findet Ihr auf der Webseite der Unimedizin und auf der Homepage des KKM. (js)

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