An der Hochschule Mainz hat am Donnerstag (26. Februar) die feierliche Übergabe des Präsidentinnenamtes stattgefunden. Wie die Hochschule mitteilt, folgt die Juristin Prof. Dr. Katharina Dahm auf Prof. Dr. Susanne Weissman, die das Amt seit 2020 innehatte.
Dahm übernimmt die Leitung offiziell zum 1. März 2026. In ihrer Antrittsrede am Campus der Hochschule Mainz formulierte sie bereits ihre Ziele. „Ich möchte die Hochschule Mainz als attraktiven, internationalen Standort strategisch weiterentwickeln; ein Ort, der begeistert – zum Arbeiten, Lehren, Forschen und Studieren“, so Dahm. Sie wolle die gesellschaftliche Verantwortung mit neuen Ideen erfüllen. „Unsere größte Stärke ist die Interdisziplinarität – das Miteinander von Gestaltung, Technik und Wirtschaft“.
Wissenschaftsminister Clemens Hoch gratulierte der neuen Präsidentin. Die Hochschule habe eine Kandidatin gewählt, die den durch Weissman eingeschlagenen Pfad weiterverfolge und weiterentwickle. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dahm und wünsche ihr viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben“, so der Minister.
Lob für Vorgängerin Weissman
Wissenschaftsminister Hoch würdigte auch die Leistungen der scheidenden Präsidentin. Susanne Weissman habe die Hochschule in den vergangenen sechs Jahren durch bewegte Zeiten geführt und deren Sichtbarkeit gestärkt. „Prof. Dr. Susanne Weissman hatte immer das Gesamtgefüge der Hochschulen in Rheinland-Pfalz im Blick“, sagte Hoch. Sie habe sich etwa während der Corona-Pandemie als verlässliche Ansprechpartnerin gezeigt und das Promotionsrecht für die Hochschulen der angewandten Wissenschaften maßgeblich vorangebracht.
Weissman selbst dankte in ihrer Abschiedsrede allen Hochschulangehörigen und Partnern für die Zusammenarbeit. Vor der Amtsübergabe fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Hochschulentwicklung in der Zeitenwende“ statt. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Big Band der Hochschule Mainz.
Werdegang der neuen Präsidentin
Prof. Dr. Katharina Dahm studierte Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 2018 wurde sie zur Professorin für Arbeitsrecht, Wirtschaftsprivatrecht und Sozialrecht an die Hochschule Mainz berufen. Dort leitete sie den Masterstudiengang Arbeitsrecht und Personalmanagement und war von 2022 bis 2026 Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule.