Beierlorzer, Schröder, Hofmann - Reaktionen zum Kunde-Zoff

Nach dem Wechsel-Ärger um Mainz-Spieler Pierre Kunde Malong äußerten sich nun Trainer Achim Beierlorzer, Sportvorstand Rouven Schröder und Vereinsvorsitzender Stefan Hofmann.

Beierlorzer, Schröder, Hofmann - Reaktionen zum Kunde-Zoff

Beim Bundesliga-Spiel zwischen Mainz 05 und dem FC Bayern München am Samstagnachmittag sorgte diese Szene für Aufregung: der Wechsel-Zoff um Pierre Kunde Malong (wir berichteten).

Als der Mittelfeldspieler nach 32 Minuten beim Stand von 0:3 für den FC Bayern ausgewechselt werden sollte, wollte er zunächst den obligatorischen Handschlag mit Einwechselspieler Danny Latza auslassen. Als Trainer Achim Beierlorzer ihn dazu aufforderte, klatschte er zwar mit seinem Mitspieler ab, lief aber am ausgestreckten Arm des Trainers vorbei. Dabei würdigte er ihn keines Blickes. Die Fans in der ausverkauften Opel Arena reagierten mit einem Raunen auf die Szene.

Kunde entschuldigt sich

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll Trainer Achim Beierlorzer nach dem Spiel noch auf dem Platz auf Kunde eingeredet haben. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte Beierlorzer auf Nachfrage: „Der Spieler hat sich entschuldigt, das war richtig von ihm.“ Kunde sei einfach nicht im Spiel gewesen, habe das 2:0 der Bayern mit einem Fehlpass fahrlässig mitverschuldet. „Wir haben vor dem Spiel die Ernsthaftigkeit angesprochen.“ Diese habe Kunde vermissen lassen. Beierlorzer weiter: „Er kam von sich aus auf mich zu, ich verstehe auch, dass Spieler da emotional werden.“

„Das ist ein klares Fehlverhalten des Spielers.“ - Sportvorstand Rouven Schröder

Sportvorstand Rouven Schröder erklärte nach dem Spiel: „Das war ein klares Fehlverhalten des Spielers, das hat etwas mit Respekt zu tun.“ Vereinsvorsitzender Stefan Hofmann sagte: „Dass er ausgewechselt wurde, kann ich verstehen. Was danach passiert ist, habe ich nicht gesehen. Es ist Sache der Mannschaft und des Trainers, das zu klären.“

Auch in sozialen Medien sorgte die Szene für Beachtung. Ein Twitter-User schrieb: „Wenn man bei einer Auswechslung den Handschlag mit dem Trainer verweigert, hätte er bei mir den Tribünenplatz beim nächsten Spiel sicher.“ Ein anderer Twitter-Nutzer scherzte: „Kunde führt sich auf wie ein König.“ (df)

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