Hackerangriff auf Energieversorger Entega

Kritische Infrastruktur und Kundendaten nicht betroffen

Hackerangriff auf Energieversorger Entega

Der Darmstädter Energieversorger Entega ist am Sonntag Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie das Unternehmen bei Twitter mitteilt, seien weder die Strom-, Gas- und Wasserversorgung noch Kundendaten betroffen.

Gegenüber der Hessenschau sagte ein Entega-Sprecher: „Es besteht keine Gefahr von Versorgungsausfällen.“ Aktuell seien aber die Webseiten des Unternehmens sowie Mailkonten von rund 2000 Mitarbeitern nicht erreichbar.

Ein Expertenteam des hessischen Innenministeriums sowie des Landes- und Bundeskriminalamts mache sich ein umfassendes Bild und habe umgehend wirksame Gegenmaßnahmen gegen den kriminellen Angriff eingeleitet, heißt es in der Hessenschau weiter.

Auch die Mainzer Stadtwerke meldeten am Sonntag einen Hackerangriff auf ihren Darmstädter IT-Dienstleister (wir berichteten). Mehrere Websites der Unternehmensgruppe wie die der Mainzer Mobilität, des Taubertsbergbads und der Mainzer Netze GmbH sind derzeit nicht erreichbar. Die Kritische Infrastruktur, die die Unternehmensgruppe betreibt – also Strom-, Gas- und Wassernetze – seien gesondert geschützt und nicht betroffen.

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