Am Donnerstag (12. September) wird es laut in Mainz: Gegen 11 Uhr heulen die Sirenen im Stadtgebiet und die gängigen Warnapps auf den Handys melden sich. Der bundesweite Warntag steht an.
Ziel des Warntages ist, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren, Funktion und Ablauf der Warnung zu erklären und die Warninstrumente zu testen. Gegen 11 Uhr wird eine Warnung an alle angeschlossenen Warnmittel geschickt. Damit taucht die Meldung beispielsweise automatisch in den Warn-Apps und auf digitalen Werbetafeln auf. Auch der „Cell-Broadcast“ wird genutzt, der Meldungen an Handys sendet, ohne dass für deren Empfang spezielle Warn-Apps installiert sein müssen.
Zusätzlich löst die Stadt Mainz gegen 11 Uhr ihre Sirenen mit dem Signal „Warnung der Bevölkerung“ (einminütiger auf- und abschwellender Heulton) aus. Um 11:45 Uhr folgt das Sirenensignal „Entwarnung“ (einminütiger gleichbleibender Dauerton).
Mainzer Sirenennetz wird ausgebaut
Um mehr Bürger erreichen zu können, wird aktuell das Sirenennetz ausgebaut. So werden in diesem Jahr mehr Sirenen zu hören sein als noch am letzten Warntag im September 2023.
Ein Ernstfall oder eine sogenannte Großschadenslage können Großbrände, Naturkatastrophen oder Störfälle in Chemie- oder Reaktorbetrieben sein.
Von 9 bis 12 Uhr wird die Feuerwehr Mainz die Bevölkerung mit einem Infostand auf dem Gutenbergplatz über die Bevölkerungswarnung informieren. Dort kann eine echte Sirene aus der Nähe betrachtet werden, Experten stehen zu allen Vorsorgethemen bereit.
Infos zu den Hintergründen und dem Verhalten im Katastrophenfall findet ihr hier.