Ehrenamtliche pflanzen über 3000 Bäume

Neuer Laub-Mischwald in Lerchenberg

Ehrenamtliche pflanzen über 3000 Bäume

In unmittelbarer Nähe zu einer Lerchenberger Wohnsiedlung haben Freiwillige ein ganzes Wäldchen neu gepflanzt. Auf Initiative der Stiftung „Wald zum Leben“ stehen hier seit Sonntag die Setzlinge von mehr als 3200 Laubbäumen und 300 Sträuchern unterschiedlicher Arten. 8300 Quadratmeter groß ist die Fläche.

80 Ehrenamtliche beteiligten sich an der Aktion und brachten die Setzlinge in die Erde, darunter etwa 30 Schüler aus der IGS Bretzenheim. Mehr Umweltbewusstsein zu wecken, sei eines der wichtigsten Anliegen der Stiftung, so der Vorsitzende Hans Steinbronn: „Unsere Stiftung möchte auch den Wert von Natur vermitteln. Und wie könnte man diesen Wert von Wald besser vermitteln, als dadurch, dass man ihn selbst mühsam pflanzen muss.“

Trockenheitsresistente Arten

Bei der Auswahl der Pflanzen sei Wert darauf gelegt worden, viele unterschiedliche und vor allem trockenheitsresistente Arten zu setzen, darunter Speierling, Elsbeere, Mehlbeere, Traubeneiche, Vogelkirsche, Hainbuche und Spitzahorn. So sollen die Bäume mit veränderten Klimabedingungen besser zu Recht kommen und wenig anfällig für Schädlinge sein. „Mit unseren Wäldern möchten wir unseren Beitrag zur Minderung von Problemen wie Artenschwund und Klimawandel leisten“, so Dominik Gabel, Geschäftsführer der Stiftung.

Das Grundstück in Lerchenberg hat die Stiftung für eine Dauer von 30 Jahren von einem Anwohner gepachtet. Für die ersten sieben bis acht Jahre soll ein Wildzaun die Setzlinge vor Wildverbiss schützen, danach werde die Fläche für alle menschlichen und tierischen Bewohner des Lerchenbergs freigegeben.

Finanziell unterstützt wird die Stiftung unter anderem von den Rotary Clubs Mainz und Mainz-Aurea Moguntia, der Deutschen Anlagen-Leasing und der Mainzer Volksbank. Vor Ort half das Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen Ludger Schreiber aus Klein-Winternheim.

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