Stelle als Mainzer Oberbürgermeister ausgeschrieben

Bewerbungsfrist endet am 9. September

Stelle als Mainzer Oberbürgermeister ausgeschrieben

Am 27. Oktober wird der neue Oberbürgermeister - oder die neue Oberbürgermeisterin - von Mainz gewählt. Doch welche Kriterien muss dieser eigentlich erfüllen? Das steht in der Stellenausschreibung, die das Mainzer Ferienparlament am Montag einstimmig verabschiedete.

Der Bewerber muss Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines anderen Mitgliedsstaates der EU mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland sein. Demnach muss der OB auch nicht unbedingt in Mainz wohnen. Darüber hinaus müssen die Kandidaten am Tag der Wahl mindestens 23, aber höchstens 64 Jahre alt sein. Gewährleistet sein müsse zudem, dass der Kandidat „jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt“.

Wie viel verdient der Oberbürgermeister?

Das Beamtenverhältnis auf Zeit beginnt am 18. April 2020 und endet nach acht Jahren. Gemäß Kommunal-Besoldungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz wird der Mainzer Oberbürgermeister in die Gruppe B8 beziehungsweise B9 eingestuft. Das entspricht einem Betrag von rund 10.000 bis 10.600 Euro pro Monat.

Wer sich für die Stelle des Oberbürgermeisters bewirbt, muss aber unabhängig von den zahlreichen Unterlagen auch einen Wahlvorschlag einer Partei, einer Wählergruppe oder als Einzelbewerber einreichen. Alle Unterlagen müssen bis zum 9. September, 18 Uhr, in der Stadtverwaltung vorliegen. Die gesamte Stellenausschreibung findet Ihr hier.

Die Wahl findet am Sonntag, 27. Oktober, 8 bis 18 Uhr, statt. Eine mögliche Stichwahl folgt am 10. November. (mm)

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