Mainzerin Miri will die nächste „Miss Germany“ werden

Kommt die nächste „Miss Germany“ bald aus Mainz? Gut möglich, denn die Mainzerin Miri Leonardo hat bei der Wahl bereits Tausende Konkurrentinnen hinter sich gelassen. Mit ihrer Teilnahme verfolgt die Sängerin auch noch ein spezielles Ziel.

Mainzerin Miri will die nächste „Miss Germany“ werden

Als Pop-Schlager-Sängerin hat die Mainzerin Miri Leonardo bereits einen Nummer-eins-Hit gelandet*, nun hat die 32-Jährige ein weiteres großes Ziel vor Augen: die nächste „Miss Germany“ zu werden. Bei der Wahl, die den Anspruch hat, kein reiner Schönheitswettbewerb mehr zu sein, sind vor allem selbstbewusste Frauen gefragt, die klare Ambitionen haben. Diese hat auch die Mainzerin mit ihrer Initiative „Newcomerinnen – gemeinsam sind wir stark“. Mit dem Projekt konnte Miri bereits in den ersten Runden der Wahl punkten. Nun ist sie unter den letzten 80 Kandidatinnen von anfangs 15.000.

Nächste Entscheidungsrunde steht an

Wie Miri gegenüber Merkurist erzählt, habe sie sich bei „Miss Germany“ angemeldet, weil es bei der Wahl inzwischen um wesentlich mehr gehe, als gut auszusehen. „Bei der ‘Miss Germany’-Staffel 2022/2023 wird keine typische Schönheitskönigin gesucht, sondern es geht viel mehr um Visionen, Missionen und ‘Female Empowerment’.“ Der Titel sei nun eine Auszeichnung für Zukunftsmacherinnen, Träumerinnen und Visionärinnen. „Ich habe mich bei ‘Miss Germany’ beworben, um Frauen mehr Sichtbarkeit in der Musikbranche zu ermöglichen.“

Denn die Branche werde von Männern dominiert. Oft würden Frauen unterschätzt oder nur als „Symbol der männlichen Lust“ gesehen. Und hier wolle sie nun mit ihrer Initiative „Newcomerinnen – gemeinsam sind wir stark“ ansetzen. Dabei sollen Neueinsteigerinnen ins Musikbusiness geschützt und gefördert werden. „Mein Musiknetzwerk hilft, nicht unser Leben zu träumen, sondern unseren Traum zu leben - gemeinsam, musikalisch, stark“, erklärt Miri. Momentan sei sie noch dabei das Projekt zu finalisieren.

Bruce Darnell in der Jury

Nun steht jedoch erst einmal die nächste Runde bei der „Miss Germany“-Wahl an, die „Live Experience“. Dort werde sie Ende September unter anderem in „Challenges“ gegen andere Kandidatinnen antreten. In der Jury soll dann auch Model-Coach Bruce Darnell („Das Supertalent“) sitzen, sagt Miri. Bisher habe sie durch ihre Teilnahme an der Wahl jedenfalls viel gelernt und freue sich auf die nächsten Herausforderungen, am besten auf dem Weg ins „Miss Germany“-Finale.

Auch wenn sich Miri im Moment voll und ganz auf den Wettbewerb konzentriere, gebe es noch weitere Projekte, an denen sie arbeitet. So werde sie unter anderem in diesem Jahr noch in einer TV-Musikshow zu sehen sein, erzählt Miri. Mehr könne sie momentan aber noch nicht verraten.

*Miri Leonardo belegte mit ihrem Titel „Tunnelblick“ Platz 1 der Apres Ski Lounge Music Charts:

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