Eigener OB-Kandidat? Das sagt die AfD

Partei könnte einen „bürgerlichen Kandidaten“ unterstützen

Eigener OB-Kandidat? Das sagt die AfD

Für die Mainzer Oberbürgermeisterwahl im Februar stehen bisher fünf Kandidaten fest: Nino Haase (parteilos), Manuela Matz (CDU), Mareike von Jungenfeld (SPD), Marc Engelmann (FDP) und Christian Viering (Grüne). Die AfD hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, ob sie einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt. Doch ist bereits eine Entscheidung gefallen?

„Wir haben uns noch nicht endgültig entschieden“, sagt Sebastian Münzenmaier, Vorsitzender der Mainzer AfD und seit 2017 Bundestagsabgeordneter. Die Tendenz sei aber klar. „Wir werden wahrscheinlich keinen eigenen Kandidaten aufstellen.“ Endgültig entschieden werde dies Mitte November.

Wahrscheinlicher sei es, dass die Partei eine Empfehlung abgebe. „Entweder eine rein inhaltliche Empfehlung oder für einen bürgerlichen Kandidaten.“ In jedem Fall wolle man für einen „Wechsel weg von Rot und am besten auch von Grün“ werben. Möglich sei aber auch, dass die AfD gar keine Empfehlung abgeben wird. Münzenmaier sagt: „Wenn wir uns gegen einen eigenen Kandidaten entscheiden sollten, werden wir uns in aller Ruhe anschauen, wie sich die anderen Kandidaten präsentieren.“

Die Oberbürgermeisterwahl findet am 12. Februar statt, eine mögliche Stichwahl würde am 5. März folgen. Im Oktober war Michael Ebling (SPD) als Nachfolger von Innenminister Roger Lewentz (SPD) in die Landespolitik gewechselt. Bis ein neuer Oberbürgermeister gewählt worden ist, übernimmt Bürgermeister Günter Beck (Grüne) die OB-Rolle kommissarisch.

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