Umfrage zur OB-Wahl: Merkurist-Leser haben klaren Favoriten

Vor der Wahl des Mainzer Oberbürgermeisters im Februar haben wir unsere Leser gefragt: Wen würdest du wählen, wenn heute Oberbürgermeister-Wahl wäre? Hier sind die Ergebnisse unserer Umfrage.

Umfrage zur OB-Wahl: Merkurist-Leser haben klaren Favoriten

Nachdem Michael Ebling (SPD) im Oktober zum Landesinnenminister aufgestiegen ist, wählen die Mainzer am 12. Februar ihren neuen Oberbürgermeister. Doch wie würden die Merkurist-Leser rund zwei Monate vor der Wahl stimmen? Genau das haben wir nun unsere Leser gefragt. Hier das Ergebnis in umgekehrter Reihenfolge:

Platz 6:

Gleichauf liegen auf dem letzten Platz unserer Leser-Abstimmung Lukas Haker von der Satirepartei „DIE Partei“ und Martin Malcherek von der Linken. Beide Kandidaten erhielten von den Merkurist-Lesern jeweils 5 Prozent der Stimmen. Malcherek hätte damit sein Ergebnis von der OB-Wahl 2019 fast verdoppelt (damals 2,8 Prozent). Für den Wiesbadener Lukas Haker wäre es ebenfalls ein starkes Ergebnis, 2019 holte Martin Ehrhardt für DIE Partei lediglich 1,4 Prozent der Wählerstimmen

Platz 5:

Auf Platz fünf unserer Wahlumfrage kommt FDP-Politiker Marc Engelmann. Immerhin 7 Prozent der teilnehmenden Merkurist-Leser sprachen sich für Engelmann aus. Ein Vergleich zur OB-Wahl 2019 erübrigt sich: Damals stellte die FDP keinen Kandidaten.

Platz 4

13 Prozent erreichte in unserer Umfrage Mareike von Jungenfeld von der SPD. Sollte es tatsächlich so kommen, wäre es für die Mainzer SPD ein Schlag ins Gesicht, denn seit Jahrzehnten stellen die Sozialdemokraten den Mainzer Oberbürgermeister. 2019 sah das Ergebnis der SPD noch deutlich rosiger aus: Damals zog Michael Ebling als Amtsinhaber mit satten 41 Prozent in die Stichwahl gegen Nino Haase (parteilos) ein.

Platz 3

14 Prozent der Merkurist-Leser sprachen sich für Christian Viering von den Grünen als neuen Oberbürgermeister aus. Sollte es so kommen, wäre es schon wieder ein frustrierendes Ergebnis für die Mainzer Grünen: 2019 hatte Tabea Rößner mit 22,5 Prozent der Stimmen nur den dritten Rang im ersten Wahlgang erreicht. Damit verpasste die Mainzer Bundestagsabgeordnete die Stichwahl.

Platz 2

Manuela Matz von der CDU würde es unserer Umfrage nach mit 15 Prozent knapp in die Stichwahl schaffen. Nachdem die CDU bei der OB-Wahl 2019 den parteilosen Nino Haase unterstützte, entschied man sich diesmal für die aktuelle Wirtschaftsdezernentin der Stadt Mainz, Manuela Matz, als Kandidatin.

Platz 1

Ganze 41 Prozent der Merkurist-Leser entschieden sich bei unserer Umfrage für Nino Haase. Der parteilose Kandidat versuchte es mit Unterstützung der CDU 2019 schon einmal, und kam für viele überraschend mit 32,4 Prozent der Wählerstimmen in die Stichwahl gegen Amtsinhaber Michael Ebling (SPD). Und dort ging es eng zu: Letztlich scheiterte Haase mit 44,8 Prozent der Wählerstimmen nur knapp. Diesmal scheint er der Favorit zu sein, zumindest für die Merkurist-Leser.

*Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Sie zeigt ein aktuelles Meinungsbild unter den Merkurist-Lesern. Insgesamt haben 1647 Personen mitgevotet. Die Umfrage wurde Usern nach dem Zufallsprinzip angezeigt.

Logo