Riesen-Andrang auf „Tote Hosen“-Tickets: Konzert ist ausverkauft

Nach nicht einmal einer Stunde waren keine Karten mehr verfügbar

Riesen-Andrang auf „Tote Hosen“-Tickets: Konzert ist ausverkauft

Das Konzert der „Toten Hosen“ im Wiesbadener Schlachthof ist ausverkauft. Das gab der Schlachthof am Samstagmorgen via Facebook bekannt. Nach rund einer Stunde waren alle Karten vergriffen.

Die Ankündigung, dass „Die Toten Hosen“ anlässlich des 50. Jubiläums des Motorradclubs „Black Devils“ im Schlachthof spielen würden, schlug hohe Wellen. Fans aus ganz Deutschland wollten die Möglichkeit nutzen, die Band mal wieder in kleinerer Atmosphäre zu sehen. Damit keine Karten von Bots im Internet aufgekauft und anschließend auf dem Schwarzmarkt angeboten werden können, entschied man sich diesmal für einen Vorverkauf wie früher: Wer ein Ticket wollte, musste sich in der Schlange vor dem Schlachthof anstellen.

Dort ging der Vorverkauf zwar erst um 11 Uhr los. Das hinderte viele Fans aber nicht daran, bereits am Vortag oder in den Abend- und Nachtstunden einen Platz vor der Konzerthalle aufzusuchen. Wer nur wenige Stunden vorher vor Ort eintraf, konnte nicht sicher sein, noch ein Ticket zu bekommen. Es wurden zunächst Nummern vergeben, die anschließend der Reihe nach bei der Ticketausgabe abgearbeitet wurden. Obwohl die Nummernausgabe bereits gegen 10 Uhr gestoppt wurde, standen noch immer unzählige Fans der Düsseldorfer Band in der entsprechenden Reihe an.

Auf der Facebook-Seite des Schlachthofs machten erfolglose Kartenjäger zu der Zeit bereits ihrem Ärger Luft: Man habe vor Ort nicht das System der Nummernausgabe erklärt. Und auch die Ankündigung, sich am besten nicht mehr in die Schlange zu stellen, kommunizierte der Schlachthof zwar online, vor Ort bekamen einige davon aber nichts mit.

Noch kurz vor 12 Uhr schrieb der Schlachthof dann erneut: „Stellt Euch nicht mehr an. Die Restkarten werden noch für den vorderen Teil unter dem Vordach reichen, dann sind wir AUSVERKAUFT!“ Nach einer knappen Stunde waren die Karten komplett vergriffen. Ob einer der vielen Facebook-Nutzer, die in dem sozialen Netzwerk nach „zu viel gekauften Tickets“ fragen, noch Glück haben werden, ist fraglich. (mm)

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