Hechtsheimer Ortsvorsteher-Wahl: Das sind die Kandidaten

Am 12. Februar wird der neue Ortsvorsteher von Mainz-Hechtsheim gewählt. Wir stellen euch die Kandidaten und ihre Kernthemen vor.

Hechtsheimer Ortsvorsteher-Wahl: Das sind die Kandidaten

Sechs Kandidaten stehen in ein paar Wochen zur Wahl zum Ortsvorsteher von Hechtsheim: Ulrike Cohnen von der CDU, Ylva Dayan von der SPD, Jan-Hendrik Driessen von der FDP, Heike Leidinger-Stenner von den Freien Wählern, Jürgen Linde von den Grünen und der unabhängige Kandidat Kai Schütz. Wir haben sie gefragt, was sie als Ortsvorsteher in Hechtsheim verändern würden und welchen Bezug sie zu Hechtsheim haben. Das haben sie geantwortet:

Ulrike Cohnen (CDU)

Was möchten Sie in Hechtsheim verändern?

Mir liegt die Umgestaltung des Ortskerns am Herzen: eine sichere und zweckmäßige Verkehrsführung und eine Verkehrsberuhigung unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer. Außerdem wären mir ein Bürgerhaus für Bürger und Vereine unter Reduzierung der Mietkosten sowie ein „Haus der Vereine“ in der alten Ortsverwaltung wichtig. Ich möchte darüber hinaus die Wirtschaft, Landwirte und Winzer im Ortskern sowie im Gewerbegebiet fördern. Auch für eine attraktive Gestaltung von Freizeit- und Erholungsgebieten für alle Einwohner werde ich mich einsetzen.

Welchen Bezug haben Sie zu Hechtsheim?

Hechtsheim ist seit 2005 meine Wahlheimat. Ich war und bin hier ehrenamtlich tätig, als Übungsleiterin im Verein, im Elternbeirat des Kindergartens, als mehrjährige Vorsitzende des Schulelternbeirats in der Theodor-Heuss-Schule. Ich habe die Geschäftsstelle des TV Hechtsheim und den Vorsitz des Vereinsrings Hechtsheim übernommen.

Ylva Dayan (SPD)

Was möchten Sie in Hechtsheim verändern?

Ich sehe den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil als einen Schwerpunkt – also Menschen zusammenzuführen, um für weniger Anonymität zu sorgen. Die Verkehrssicherheit für alle ist ein weiteres wichtiges Thema. Mobilität im Stadtteil heißt sichere und effiziente sowie klimaschonende Fortbewegungsmöglichkeiten. Dass die Umgestaltung der Alten Mainzer Straße in greifbare Nähe gerückt ist, ist eine Folge der aufgebrochenen Verkrustungen der vergangenen drei Jahre. So darf das weitergehen.

Welchen Bezug haben Sie zu Hechtsheim?

Ich bin in Mainz geboren und in Hechtsheim aufgewachsen. Ich lebe und arbeite hier.

Jan-Hendrik Driessen (FDP)

Was möchten Sie in Hechtsheim verändern?

Mein Versprechen ist es, als Ortsvorsteher mit vollem Einsatz in Hechtsheim sichtbar tätig zu sein – mit regelmäßigen Sprechstunden in der Ortsverwaltung und möglichst vielen Kontakten vor Ort. Inhaltlich will ich mit dem Ortsbeirat daran arbeiten, den Ortskern für die Zukunft attraktiver zu gestalten und mehr Angebote für die Jugend und für Senioren zu fördern.

Welchen Bezug haben Sie zu Hechtsheim?

Seit 20 Jahren lebe ich in Hechtsheim, meine Frau seit 40 Jahren. Vor 40 Jahren habe ich im Bürgerhaus mein Erstes Juristisches Staatsexamen geschrieben.

Heike Leidinger-Stenner (Freie Wähler)

Was möchten Sie in Hechtsheim verändern?

Hechtsheim braucht eine einladende Einkaufsmeile, kein Verkehrschaos. Viele können sich eine Einbahnstraßenregelung vorstellen. Und einen Ortskern mit viel Grün, Parkplätze für Anlieger mit einer sicheren Straßenführung für Groß, Klein und besonders für Senioren. Wir brauchen mehr Abfallkörbe und eine regelmäßige Abfallentsorgung. Unser Bürgerhaus ist ein Haus für die Bürger und benötigt kostengünstige Nutzungsbedingungen für Vereine.

Welchen Bezug haben Sie zu Hechtsheim?

Hechtsheim ist ein lebendiger Stadtteil mit Tradition, wo ich meine Familie gegründet und einen Winzerbetrieb geleitet habe und mich für ein lebenswerte Heimat engagiere.

Jürgen Linde (Die Grünen)

Was möchten Sie in Hechtsheim verändern?

Mir liegt Hechtsheim als moderner, gleichberechtigter, sicherer und liebenswerter Stadtteil am Herzen. Deshalb möchte ich den Raum in Hechtsheim zugunsten von Fuß-, Radverkehr sowie Bus und Straßenbahn barrierefrei umverteilen. Ich möchte die Schulwegsicherheit verbessern, also für Kinder und Jugendliche sichere Wege schaffen. Ich möchte, dass sich Senior*innen mit Gehhilfen, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen uneingeschränkt fortbewegen können. Ich stehe für eine lebens- und familienfreundliche Ortsmitte und für Grünanlagen mit hoher Aufenthaltsqualität.

Welchen Bezug haben Sie zu Hechtsheim?

Ich wurde 1960 in Hechtsheim geboren und bin in Framersheim, Ginsheim und Mainz aufgewachsen. Seit 2000 wohne ich mit meiner Frau in Hechtsheim und wurde 2014 in den Ortsbeirat Hechtsheim gewählt, dem ich seitdem angehöre.

Kai Schütz (parteilos)

Was möchten Sie in Hechtsheim verändern?

Die Mieten für Hechtsheimer Vereine sollten in dem neuen Bürgerhaus wieder günstig und bezahlbar sein, wie in dem alten Bürgerhaus. Wir brauchen außerdem einen neuen lokalen Metzger oder einen Wurst- und Fleischhändler. Zudem braucht die Alte Mainzer Straße einen neuen Straßenbelag und eine Verkehrsberuhigung. Ebenso sind eine Begrünung und Rastplätze erforderlich. Auch ein Brunnen wäre schön. Trotzdem sollte es nicht die Parkplatzsituation verschlechtern, ähnlich wie bei der Pariser Straße in Nieder-Olm.

Welchen Bezug haben Sie zu Hechtsheim?

1997 lernte ich meine zukünftige Frau beim Altweiberball in der Halle des TV Hechtsheim kennen. Meine gesamte Familie ist immer noch Mitglied. Ich bin außerdem stellvertretender Vorsitzender des Vereinsrings Hechtsheim und Mitglied bei der Fidelia Narrhalla e.V. Ich bin gut vernetzt in Hechtsheim und rede gerne mit den Menschen. Meine Stammkneipe oder besser gesagt Weinstube ist das Parlament, aber auch andere Lokalitäten besuche ich gerne.

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