Rückkehr der „Russenpeitsche“: Es wird eisig in Mainz

Dauerfrost bis zum Wochenende

Rückkehr der „Russenpeitsche“: Es wird eisig in Mainz

In Mainz wird es in den kommenden Tagen eisige Temperaturen geben. Auf bis zu minus neun Grad Celsius wird das Thermometer fallen. Grund dafür sind Kaltluftmassen aus Sibirien, wie Wetter-Experte Dominik Jung gegenüber Merkurist sagt. Die viel zitierte „Russenpeitsche“ kehrt demnach wieder zurück.

Wie Jung sagt, sei der Winter nun endgültig auch in Mainz angekommen. Es gebe zwar wenig bis keinen Schnee, dafür bleibe es in dieser Woche dauerhaft kalt. Bis zum Wochenende sei mit Dauerfrost zu rechnen. „Am Tag um minus ein bis minus drei Grad und nachts um minus sechs bis minus neun Grad“, schätzt Jung die Temperaturen ein. Am Montagnachmittag falle vielleicht noch etwas Schnee, ab Donnerstag könne es auch etwas Sonnenschein bei weiterhin niedrigen Temperaturen geben. Ähnlich sei es dann auch am kommenden Wochenende in Mainz.

Grund für die Minusgrade ist die sogenannte Russenpeitsche. Dies bedeute, dass extreme Kaltluft aus Sibirien nach Deutschland ströme. In anderen Gebieten in Deutschland, dort wo Schnee liegt, werde es in den kommenden Nächten mit bis zu minus 20 Grad besonders kalt. „Die eingeströmte russische Kaltluft und die klaren Nächte machen das möglich“, erklärt Wetter-Experte Jung.

In Mainz sei die Kaltluft bereits Sonntagabend herangekrochen. Seien es morgens noch zwei Grad gewesen, waren es zum frühen Abend hin dann null Grad. Um 21 Uhr sanken die Temperaturen bereits auf minus ein Grad, am Montagmorgen sogar schon auf minus vier Grad . „Man hat schön gemerkt, wie die kalte Luft aus Osten kam, Mainz hat sie als erstes erreicht, in Bad Kreuznach wurde es zum Beispiel erst zwei bis drei Stunden danach frostig“, so Jung abschließend.

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