Passant brutal verprügelt - Polizei wird bei Einsatz massivst beleidigt

Polizei leitet Fahndung ein

Passant brutal verprügelt - Polizei wird bei Einsatz massivst beleidigt

Ein Passant ist am Freitagabend in Bingen brutal zuammengeschlagen worden. Bei den anschließenden Ermittlungen wurde die Polizei zum Teil massivst beleidigt. Das meldet die Polizeieinspektion Bingen.

Der Vorfall ereignete sich zwischen 22 und 23 Uhr. Der Passant wurde dabei von einem bisher noch Unbekannten auf dem Radweg am Naheufer verprügelt. Doch das Opfer meldete dies zunächst nicht der Polizei, sondern lief zur Notaufnahme des Heilig-Geist-Hospitals. Erst von dort aus wurde die Polizei informiert.

Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Beamten schließlich einen 21-Jährigen kontrollieren. Während der Kontrolle beleidigte dieser die Beamten durch zeigen des Mittelfingers. Ob diese Person allerdings etwas mit der Auseinandersetzung zu tun hat, ist noch nicht geklärt.

Während der Spurensicherung erschien dann ein alkoholisierter 26-Jähriger am Tatort und beleidigte die Beamten schon von weitem als „Wichser“ und „Hurensöhne“. Als der 26-Jährige den Tatort erreichte, baute er sich vor den Beamten auf und holte mit der rechten Hand aus. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Polizisten jedoch einen Angriff verhindern. Der Mann wurde gefesselt und auf die Dienststelle gebracht. Dort versorgte ihn der Rettungsdienst. Verletzt wurde der 26-Jährige bei dem Einsatz jedoch nicht.

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