Staatsanwaltschaft stuft Messerattacke als versuchte Tötung ein

Polizei sucht weiterhin Zeugen

Staatsanwaltschaft stuft Messerattacke als versuchte Tötung ein

Nach der Messerattacke eines 25-Jährigen am Montagabend (wir berichteten) hat die Staatsanwaltschaft Mainz die Tat als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Das berichten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Mainz in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Grundlage für diese erste Einschätzung seien demnach die Aussagen der Beteiligten sowie die Auswertungen von Handyvideos und Fotos. Zur weiteren Aufklärung ist die Polizei Mainz weiterhin auf Zeugen angewiesen. Die Beamten suchen besonders die Insassen von zwei Fahrzeugen, die an der Ampel in der Flachsmarkstraße in Richtung Neustadt gestanden haben.

Dabei soll es sich um einen schwarzen Audi Q5 auf der Geradeausspur und vermutlich einen roten Opel Astra (oder ein ähnliches Fahrzeug) auf der Linksabbiegerspur in die Große Bleiche gehandelt haben.

Wer etwas beobachtet hat, kann die Polizei über die Telefonnummer 06131 - 65 3633 kontaktieren. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz mitgeteilt werden.

Der 25-jährige Sudanese ist im September 2017 nach Deutschland eingereist und im Besitz einer Aufenthaltsgestattung der Stadt Mainz. Er ist polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten und wohnte zuletzt im Allianzhaus in der Nähe des Tatortes. Da er in einer Psychiatrie untergebracht wurde, konnte die Polizei den Mann bisher noch nicht vernehmen.

(ps)

Logo