Wieso die Preise auf den Mainzer Festen so stark variieren

Die Johannisnacht, die Mainzer Sommerlichter oder auch die Mainzer Bierbörse - in Mainz gibt es jedes Jahr viele Feste, auf denen gefeiert werden kann. Doch die Preise für Essen und Getränke können dabei teils stark variieren.

Wieso die Preise auf den Mainzer Festen so stark variieren

Wer die verschiedenen Mainzer Feste besucht, wird feststellen, dass die Preise dort durchaus unterschiedlich sein können. So empfindet das auch Leser Theo. In seinem Snip fragt er deshalb:

Andere Feste, andere Preise

Auf Anfrage von Merkurist teilen Mainzplus Citymarketing und die Stadtverwaltung Mainz mit, dass „die Preise von Getränken, Speisen und weiteren Angeboten in der Regel von den Schaustellern und Anbietern selbst festgelegt werden und somit je nach Veranstaltung variieren können.“ Außerdem müsse man beachten, dass es sich bei den Festen um grundsätzlich verschiedene Konzepte handelt.

Doch „wie hoch sind eigentlich die Gebühren für die Standbetreiber auf den verschiedenen Festen, wie zum Beispiel den Sommerlichtern?“, will Leser Theo noch wissen. Dazu geben Mainzplus Citymarketing und die Stadtverwaltung Mainz an: „Die Standgebühren werden entweder vom Veranstalter festgelegt (Beispiel Bierbörse) oder eben durch die eingesetzten Dienstleister (Beispiel Mainzer Sommerlichter) oder sie basieren auf einer Satzung (Beispiel Johannisnacht).“

Außerdem würden die Preise der Standgebühren auch innerhalb eines Festes je nach Art und Größe variieren. Bei der Johannisnacht koste zum Beispiel ein Reihengeschäft pro Frontmeter 20 bis 130 Euro. Bei den Sommerlichtern sei das Konzept aber grundlegend anders, so die Stadt und Mainzplus Citymarketing. Es würden Teil-Sektoren des Veranstaltungsgeländes an Dienstleister untervermietet werden. Diese Dienstleister seien dann für die Standgebühren verantwortlich.

Doch wird mit den Gebühren nun Gewinn erwirtschaftet? Dazu sagen Mainzplus Citymarketing und die Stadtverwaltung Mainz: „Die Stadt Mainz erhält - wenn sie als Veranstalter auftritt und die Standflächen selbst vermietet - Einnahmen durch die Standgebühren. Diese dienen lediglich der Kostendeckung.“ Insofern generiere die Stadt Mainz bei den Volksfesten kein Geld. Bei externen Veranstaltern generiere die Stadt Mainz Einnahmen durch die Vermietung öffentlicher Flächen an den jeweiligen Veranstalter. (mm/pk)

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