Schwerer Unfall beim Rhein-Frühling: Schwerverletzter außer Lebensgefahr

Gewerbeaufsicht ermittelt

Schwerer Unfall beim Rhein-Frühling: Schwerverletzter außer Lebensgefahr

Der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts „Intoxx“, der am Mittwoch beim Mainzer Rheinfrühling schwer verletzt worden ist (wir berichteten), befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Das bestätigt Polizei-Sprecher Rinaldo Roberto am Donnerstagvormittag gegenüber Merkurist. Der Mann war am Dienstag von der Gondel des schwingenden Fahrgeschäfts getroffen und durch die Luft geschleudert worden (wir berichteten).

Unterdessen laufen die Ermittlungen der Mainzer Gewerbeaufsicht nach dem Unfall weiter. Die Polizei Mainz hatte diese am Mittwoch zunächst vor Ort unterstützt. Wie Polizeisprecher Roberto nun erklärt, gebe es bisher keine Anzeichen für ein Fremdverschulden oder eine sonstige strafrechtliche Komponente. Daher liege der Vorfall nun nicht mehr im Zuständigkeitsbereich der Polizei.

Zudem lobte der Polizeisprecher die Zusammenarbeit aller Beteiligten während des Rettungseinsatzes am Mittwochnachmittag. Die Schausteller hätten schnell reagiert, erste Hilfe geleistet und für das Aufstellen von Sichtschutzwänden gesorgt, so Roberto.

Am heutigen Donnerstag soll der Rhein-Frühling etwas früher als geplant ab 12 Uhr starten, der gestrige Familientag wird nachgeholt. Ein Gottesdienst für alle, die Anteil nehmen oder über den Vorfall sprechen möchten, startet um 11 Uhr am Autoscooter. Abhalten wird ihn die Schausteller-Pfarrerin Christine Beutler-Lotz.

Logo