Mainzer Rhein-Frühling: Schausteller ziehen Bilanz

Der Auftakt in die Volksfest-Saison ist geglückt: Tausende Mainzer haben in den vergangenen zwei Wochen den Rhein-Frühling besucht. Wie die Schausteller die Veranstaltung bewerten.

Mainzer Rhein-Frühling: Schausteller ziehen Bilanz

Mit dem Mainzer Rhein-Frühling ist am Sonntag das erste Volksfest des Jahres zu Ende gegangen. Nach zwei Jahren Corona-Pause konnte die Traditionsveranstaltung am Mainzer Rheinufer sogar ohne besondere Hygiene-Maßnahmen stattfinden. Nun ziehen die Mainzer Schausteller Bilanz.

Rhein-Frühling „positiv für Psyche“

Wie deren erster Vorsitzende Marco Sottile sagt, sei die Veranstaltung sowohl für die Besucher als auch für die Schausteller besonders gewesen. „Beiden Seiten hat das Fest gut getan.“ Man habe gemerkt, dass die Besucher wieder etwas erleben wollten und sich auf den Rhein-Frühling gefreut hätten. Auch für seine Kollegen und ihn sei die Veranstaltung „sehr positiv für die Psyche“ gewesen. Insgesamt, so Sottile, sei er mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. Dazu beigetragen habe auch das „traumhafte“ Wetter.

Der schwere Unfall an einem Fahrgeschäft (wir berichteten) habe keine nachhaltig negativen Auswirkungen auf das Volksfest gehabt. Dies liege sicherlich auch daran, dass sich der Fahrgeschäft-Mitarbeiter außer Knochenbrüchen keine inneren Verletzungen zugezogen habe und schon wieder auf dem Wege der Besserung sei, sagt Sottile. Nun blicken der Schausteller-Boss und seine Kollegen positiv in die Zukunft. „Nach dem erfolgreichen Start in Mainz sind einige Schausteller schon bei den nächsten Veranstaltungen in Landau und auch beim Mainfest in Rüsselsheim.“ Sottile selbst ist am übernächsten Wochenende (7. Mai) auf der Kerb in Heidesheim vertreten.

Und auch für die weiteren Feste in Mainz sehe es gut aus. „Die Johannisnacht ist bereits in Planung“, sagt Sottile. Gleiches gelte für den Weinmarkt. Erleichtert sei er aber vor allem auch, dass die Befürchtungen der Schausteller, dass diese während Corona in Vergessenheit geraten könnten, sich nicht bestätigt haben. „Wir haben von den Besuchern sehr positives Feedback erhalten und freuen uns nun auf die nächsten Feste“, erklärt Sottile.

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