Jana Blume schließt „Zweitstelle“

Nachfolger stehen schon fest

Jana Blume schließt „Zweitstelle“

Jana Blume schließt ihren Vintage-Laden „Zweitstelle“ in der Kurfürstenstraße zum 1. September. In einem emotionalen Instagram-Video verkündete sie am Sonntag ihre Entscheidung.

Für die Schließung gebe es mehrere Gründe. „Die letzten Monate waren wirklich hart.“ Zum einen gab es die Baustelle in der Kurfürstenstraße, die bei ihr und anderen Unternehmern für Umsatzeinbußen sorgte (wir berichteten). Zum anderen kam die Corona-Krise, die „ihr und dem Team die Socken ausgezogen hat“.

Es sei ein richtiger und wichtiger Schritt, um das weiterzumachen, was sie liebe. „Ich musste mir aber auch darüber bewusst werden, dass ich es nicht schaffe, die Läden zu bedienen.“ Sie habe nun eine Tochter bekommen, zeitgleich wollte sie alles für die beiden Geschäfte geben. „Es war ein schreckliches Gefühl, zu wissen, dass man nicht alles geben kann. Es tut verdammt weh. Man fühlt sich wie eine Loserin“, sagt Jana Blume. Sie habe Zeit gebraucht, um das zu verarbeiten und sich zu verabschieden. Nun sei Zeit und Platz für etwas Neues.

Laut Jana Blume werden zwei Unternehmerinnen das Geschäft mit einem „super coolen Konzept“ übernehmen. Details dazu nannte sie noch keine. In der „Zweitstelle“ beginnt am Dienstag ein Ausverkauf, der Laden am Fischtor wird aber weiterhin geöffnet bleiben. „Wir wollen leben und überleben. Danke, dass Ihr uns so unterstützt!“, sagt Jana Blume zum Schluss. (ms)

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