Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung muss sich ab Donnerstag (12. Februar) ein 44-jähriger Mann vor dem Landgericht Mainz verantworten.
Wie das Gericht mitteilt, wird dem Angeklagten vorgeworfen, Ende Februar 2023 auf einer Baustelle in Mainz einen Kollegen mit einem Messer attackiert zu haben. Grund soll eine Auseinandersetzung um ein Tausch- oder Kaufgeschäft gewesen sein. Der 44-Jährige soll dabei auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben.
Das Opfer erlitt laut Anklage eine Schnittverletzung an der linken Hand sowie kleinere Verletzungen an Hüfte, Rücken und Schulterblatt. Da sich der Mann gewehrt und zudem robuste Kleidung getragen haben soll, habe Schlimmeres verhindert werden können.
Security kam zur Hilfe
Während des Angriffs kam dem Mann ein Security-Mitarbeiter zur Hilfe und sprühte dem Angreifer Pfefferspray ins Gesicht. Daraufhin konnte der Verletzte den 44-Jährigen selbst zu Boden bringen. Zwei weitere Personen griffen ebenfalls ein und trennten die beiden Männer.
Der Angeklagte soll anschließend erneut versucht haben, mit dem Messer auf seinen Kollegen loszugehen. Dazugekommene Polizeibeamte forderten ihn auf, das Messer fallen zu lassen. Der Mann flüchtete daraufhin, konnte aber kurze Zeit später gefasst werden.
Der Prozess vor dem Mainzer Landgericht beginnt um 9 Uhr, weitere Verhandlungstage sind für Februar angesetzt.