Polizei zieht Tuner bei Großkontrolle aus dem Verkehr

117 Fahrzeuge kontrolliert

Polizei zieht Tuner bei Großkontrolle aus dem Verkehr

Bei einer Großkontrolle in der Peter-Altmeier-Allee und auf der Theodor-Heuss-Brücke am Dienstagnachmittag und am 1. Juli hat die Mainzer Polizei insgesamt 117 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden etliche Verstöße festgestellt. Schwerpunkt der Kontrolle war Tuning.

Bei 35 Fahrzeugen waren die Veränderungen an den Fahrzeugen so gravierend, dass die Betriebserlaubnis erloschen war. In vier Fällen durften die Fahrer nicht weiterfahren und die Fahrzeuge mussten wegen Gefährdung abgeschleppt werden. Die übrigen betroffenen Fahrer durften bis zur nächsten Werkstatt oder nach Hause fahren.

Bei einem Auto war die Tieferlegung so extrem, dass die Reifen im Kotflügel schleiften. Bei einer Harley-Davidson wurden zudem erhebliche Veränderungen an Fahrwerk, Auspuffanlage und Frontverkleidung festgestellt. Außerdem fehlte der Luftfilter, sodass das Fahrzeug extrem laut war. Das Motorrad wurde ebenfalls abgeschleppt.

Weitere Mängel waren unter anderem nicht eingetragene Rad-Reifenkombinationen, nicht zulässige Anbauteile, leergeräumte Auspuffanlagen und weitere Mängel an Fahrwerken. In allen Fällen müssen die Fahrzeuge nach der Instandsetzung durch einen Sachverständigen einer Prüforganisation überprüft und die Betriebserlaubnis wieder erteilt werden. Die Kosten müssen die Fahrzeugführer tragen.

Bei einem Autofahrer wurden zudem weitere, vom Fahrzeug unabhängige, Verstöße festgestellt. Der bereits bekannte 34-Jährige aus Rheinhessen stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Bei ihm wurden Marihuana, ein Schlagring, mehrere Einhandmesser sowie eine Luftdruckpistole gefunden und sichergestellt. Sein Auto wurde abgeschleppt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Gefahren im Straßenverkehr entstehen können, wenn nicht geprüfte oder zugelassene Teile verbaut werden. Das Fahrzeug könne dadurch unkontrollierbar werden und einen Unfall bauen. Dadurch gefährde man nicht nur sich, sondern auch andere.

Anmerkung der Redaktion: Das erste Titelbild hat offenbar den Eindruck erweckt, dass die Waffe in dem abgebildeten Auto gefunden wurde. Dies ist nicht der Fall.

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