So geht es dem Polizisten nach dem Angriff auf einer Halloween-Party

32-Jähriger mit Gehirnerschütterung und Prellungen im Krankenhaus

So geht es dem Polizisten nach dem Angriff auf einer Halloween-Party

Nach dem Angriff auf einen Polizeibeamten auf einer Halloween-Party in Hechtsheim (wir berichteten) befindet sich der 32-jährige Kommissar auf dem Weg der Besserung. Das meldet die Polizei Mainz.

Mittlerweile steht fest, dass keine Verletzung der Halswirbelsäule vorliegt, eine schwere Gehirnerschütterung sowie mehrere Prellungen und Platzwunden an Kopf und Körper erfordern aber weiterhin einen stationären Krankenhausaufenthalt. „Die riesige Anteilnahme aus der Bevölkerung und von Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet ist überwältigend. Ich brauche noch einige Zeit, um wieder fit zu werden, möchte mich aber schon jetzt bei allen für die zahlreichen Genesungswünsche bedanken!“, so der verletzte Polizeikommissar Georg C.

Das Kommissariat 11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitaldelikte, hat die Arbeit aufgenommen. Bereits am Freitagmorgen haben Kriminaltechniker des Erkennungsdienstes eine qualifizierte Spurensuche am Veranstaltungsort in Hechtsheim und in der näheren Umgebung durchgeführt. Dabei sind auch Überwachungsvideos ausgewertet worden. Zudem wurden erste Zeugen sowie die beiden Polizeibeamten vernommen.

Tatverdächtige aus Wiesbaden und Mainz

Bei den vier Tatverdächtigen soll es sich um einen 16-Jährigen aus Bretzenheim sowie drei 21- bis 24-jährige Männer aus Wiesbaden-Dotzheim handeln. Bei Durchsuchungen wurden am Samstagabend von dreien Kleidung, die zum Tatzeitpunkt getragen wurde, sowie Mobiltelefone sichergestellt. Auch eine DNA-Probe mussten die drei Männer abgeben. Einen 21-Jährigen konnte die Polizei bislang nicht antreffen. Gegen die vier Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte weiter ermittelt.

Auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz äußerte sich zu der Tat: „Solche Taten gegenüber unseren Einsatzkräften sind nicht hinnehmbar. Menschen, die sich rundum die Uhr für die Sicherheit in unserem Land einsetzen, gebührt unser allergrößter Respekt. Die große Anteilnahme zeigt jedoch auch, wie viele Bürger hinter ihrer Polizei stehen und diese Tat verurteilen.“ (nl)

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