Mainzer CDU stellt eigenen Kandidaten für Eder-Nachfolge vor

Weil Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) in das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität wechselt, sucht die Stadt nach einem Nachfolger für den Posten. Außer den Grünen will auch die CDU das Amt besetzen.

Mainzer CDU stellt eigenen Kandidaten für  Eder-Nachfolge vor

Nachdem der Mainzer Kreisverband der Grünen bereits in der vergangenen Woche seine Kandidatin für die Nachfolge von Verkehrsdezernentin Katrin Eder vorgeschlagen hat (wir berichteten), zieht die CDU jetzt nach. Während für die Grünen Janina Steinkrüger ins Rennen um den Posten geht, soll aus Sicht der CDU Thomas Gerster neuer Dezernent für Umwelt, Energie und Verkehr werden. Das teilte die Stadtratsfraktion am Mittwoch mit.

Gerster ist seit 2020 baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Außerdem ist er als Aufsichtsrat der Mainzer Verkehrsgesellschaft, des Verkehrsverbunds Mainz-Wiesbaden, der Mainzer Fernwärme und der Grundstücksverwaltungsgesellschaft tätig. Zudem ist er Beirat der PMG Parken in Mainz GmbH.

Als Dezernent für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr würde er verschiedene Themen angehen. So fordert er unter anderem eine energetische Sanierung und eine Nullenergie-Bauweise bei allen Bauten der Stadt. Außerdem will er die Klimaresilienz in Mainz fördern: „Mein Motto: BBB für Mainz. Wir brauchen Bäume, Brunnen und Bächle“, sagt Gerster.

Beim Thema Verkehr fordert er ein Verkehrskonzept, „das Umwelt und Menschen dient.“ Dafür brauche es Platz für schnelle Radrouten und Fußgänger, einen schnellen ÖPNV und weniger Durchgangsverkehr mit einem Parkhausleitsystem und Park & Ride-Parkplätzen. Außerdem wolle Gerster prüfen lassen, ob man die Kaiserstraße und die Rheinstraße tieferlegen und einen Tunnel auf Höhe der alten Kaiserbrücke durch den Rhein führen lassen kann.

Hintergrund:

Anfang Mai war bekannt geworden, dass die Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) in das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität wechselt (wir berichteten). Jetzt sucht die Stadt in einer Ausschreibung nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin.

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