Stadt prüft neue Standorte für „Park and Ride“-Parkplätze

Zwei neue Standorte im Blick

Stadt prüft neue Standorte für „Park and Ride“-Parkplätze

Die Stadt Mainz prüft derzeit zwei neue Standorte für „Park and Ride“-Parkplätze. Das bestätigte Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) gegenüber Merkurist. Konkret geht es um Flächen auf dem Lerchenberg und in der Oberstadt.

„Zum einen haben wir eine Möglichkeit im Bereich der Mainzelbahn im Auge - am Gewerbegebiet in der Nähe der VRM. Dort sind allerdings noch baurechtliche Fragen zu klären, da diese Fläche als Grünfläche vorgesehen ist. Die müsste man dann verlagern“, so Eder.

Die andere Option sei ein leerstehendes Parkhaus in der Generaloberst-Beck-Straße (wir berichteten). Studierendenwerk und Wohnbau würden das Gebäude abgeben, dies sei baurechtlich ab 2021 möglich. „Das zentrale Problem ist hier, dass man bei Begehungen erheblichen Sanierungsbedarf gesehen hat – gerade auch beim Brandschutz. Da müssen wir überlegen, ob wir dazu in der Lage sind, diese Investitionen aus Mitteln der Stellplatzablöse zu stemmen“, so Eder.

Eine Analyse habe allerdings ergeben, dass das Potenzial für „Park and Ride“ im Mainzer Stadtgebiet nicht sehr hoch ist. „Dort geht man von rund 200 Parkern aus – das ist nicht viel“, erklärte Eder gegenüber Merkurist. Außerhalb der Stadt dagegen seien „Park an Ride“-Angebote sinnvoller. Daher sei die Stadt Mainz auch mit dem Landkreis Mainz-Bingen in Gesprächen über neue Standorte. „’Park and Ride’ muss an Bahnhöfen stattfinden, es müssen genügend Stellplätze direkt an der Schiene vorhanden sein. Außerdem müssen die Kapazitäten der Züge erhöht werden. Auch ordentliche Fahrradabstellplätze sind da gefordert“, so Eder abschließend. (df)

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