Demozug über den Rhein: Warnstreik auf der Theodor-Heuss-Brücke am Donnerstag

Erzieher aus Rheinland-Pfalz und Hessen treffen sich auf Theodor-Heuss-Brücke

Demozug über den Rhein: Warnstreik auf der Theodor-Heuss-Brücke am Donnerstag

Am Donnerstag (31. März) gehen die Erzieher wieder auf die Straße. Aufgerufen zu dem Streik haben sowohl die rheinland-pfälzischen als auch die hessischen Gewerkschaften. Am Vormittag wollen sie sich zu einem gemeinsamen Demonstrationszug auf der Theodor-Heuss-Brücke treffen.

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz hat zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, weil die Arbeitgeber nach zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt und „zentrale Forderungen“ zurückgewiesen hätten. Teilnehmen werden Mitarbeiter in den Sozial- und Erziehungsdiensten aus Mainz, dem Landkreis Mainz-Bingen, aus der Stadt und dem Landkreis Bad Kreuznach sowie dem Landkreis Alzey-Worms.

Treffpunkt am Donnerstag ist um 11 Uhr in der Peter-Altmeier-Allee am Platz hinter dem Mainzer Schlosstor. Dann soll der Demo-Zug über die Theodor-Heuss-Brücke auf die andere Rheinseite wandern. Gleichzeitig wurden die Mitglieder des Kreisverbands AWO Wiesbaden, der städtischen Kitas in Wiesbaden, sowie des Kita Eigenbetriebs Frankfurt zu einem Warnstreik aufgerufen. Sie treffen sich um 10:30 Uhr in Mainz-Kastel am DB-Parkplatz des Bahnhofs. „Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Erziehungsbereich aus Rheinland-Pfalz (Mainz) platzieren wir unsere Forderungen auf der Theodor-Heuss-Brücke über dem Rhein“, heißt es bei der GEW Hessen.

Öffentlichkeitswirksame Aktion

Genau in der Mitte der Brücke soll dann öffentlichkeitswirksam ein dreizehn Meter breites Transparent aufgebaut werden, um „unübersehbar auf ihre Forderungen für den Sozial- und Erziehungsdienst hinzuweisen“, so die GEW Hessen.

Grund für die Streiks sind die aus Sicht der GEW bisher erfolglos laufenden Verhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA). Die GEW fordert darin unter anderem eine verbesserte Eingruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sowie eine Anpassung der Stufenlaufzeit an die allgemeinen Regelungen.

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