Warnstreik: Diese Bus- und Straßenbahnlinien sind in Mainz betroffen

Streik beginnt am Dienstag um 3 Uhr - auch Kitas betroffen

Warnstreik: Diese Bus- und Straßenbahnlinien sind in Mainz betroffen

Zu einem Warnstreik am Dienstag, 29. September, hat die Gewerkschaft Verdi die Mitarbeiter der ÖPNV-Unternehmen aufgerufen (wir berichteten). Dies betrifft auch die Busse und Straßenbahnen der Mainzer Mobilität (MM). Zudem werden aufgrund des Streiks sehr wahrscheinlich auch die städtischen Kitas geschlossen bleiben, wie die Stadt Mainz bekanntgibt.

Wie das Verkehrsunternehmen mitteilt, fahren die Linien 50, 51, 52, 53, 55, 59, 61, 67, 69, 70, 90, 92 und 93 an diesem Tag nicht. Nicht betroffen sind die ORN-Linien 75, 620, 650, 652 und 660 sowie die Züge. Da von dem Warnstreik sämtliche ÖPNV-Unternehmen in Deutschland betroffen sind, fallen zum Beispiel auch Fahrten aus, die von ESWE Verkehr betrieben werden.

Eine Übersicht aller Fahrten, die an diesem Tag stattfinden, findet Ihr auf der Webseite der MM. Der Warnstreik beginnt am Dienstag, 29. September, 3 Uhr, und endet voraussichtlich am Mittwoch, 30. September, 3 Uhr.

Die Stadt Mainz gibt zudem bekannt, dass es bei den Dienstleistungen sowie in vielen Servicebereichen der Stadtverwaltung Mainz - also auch im Bereich Kindertagesstätten - zu eingeschränkten Diensten oder dem kompletten Ausfall der Dienstleistungen kommen wird. Aufgrund der Kürze der Zeit wird kein Kita-Notdienst organisiert werden können. Die Leitungen der städtischen Kitas prüfen jeweils für ihre Kita, ob sie morgen einen Dienstbetrieb aufrechterhalten können. Eine Übersicht darüber, welche städtische Kita am morgigen Tage welches Betreuungsangebot aufrechterhalten kann, könne heute jedoch nicht erstellt werden. „In den meisten Fällen - dies zeigen die Erfahrungen der Vergangenheit - werden die städtischen Kitas morgen geschlossen bleiben müssen“, so die Stadtverwaltung.

Per Elternbrief informiert das städtische Amt für Jugend und Familie daher heute alle Eltern, deren Kind eine städtische Kita besucht und bittet die Eltern, alternative Betreuungsmöglichkeiten für ihr Kind zu organisieren.

Alle Infos zu dem Warnstreik findet Ihr hier. (pk)

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