Die ungewöhnlichsten Fastnachtspartys in Mainz

Ob Party im Dönerladen oder Fernsehfastnacht im Schankraum: Wir stellen Euch ungewöhnliche Fastnachtspartys in Mainz vor.

Die ungewöhnlichsten Fastnachtspartys in Mainz

In den nächsten Tagen wird Mainz zur Feiermeile. Bis zum Höhepunkt an Rosenmontag haben fast alle Kneipen ihr eigenes Fastnachtsprogramm. Die Kneipen, die ihr dann unbedingt besuchen müsst, haben wir euch bereits vorgestellt. Doch in Mainz gibt es auch ungewöhnliche Veranstaltungen, sei es wegen des Ortes, der Musik oder der Veranstaltung selbst. Hier sind fünf ungewöhnliche Fastnachtspartys.

Party im Dönerladen

„Mainz wie's bumst und kracht“ - das ist der Name einer mittlerweile schon fast traditionellen Elektro-Fastnachtsparty. Ungewöhnlich ist vor allem der Ort: Dönerstag am Kaiser-Wilhelm-Ring. Oder genauer: eine Scheune neben dem Dönerladen. Zum fünften Mal veranstalten Dönerstag und Twisted den „Kebabrave“ am Rosenmontag (24. Februar). Beginn ist um 12 Uhr, der Eintritt ist frei. Wer die Veranstalter unterstützen will, kann hier im Voraus spenden. „Da wir keine Anlage mehr vor Ort haben, müssen wir das Equipment mieten, und da wir ja das ganze wegen der guten Laune und nicht dem Geld machen, wäre es schön, wenn wir bei Null rauskommen“, so die Veranstalter.

Elektro im Burgerladen

Auch im Burgerladen ist am Rosenmontag wieder Elektro angesagt. Kein Wunder: Der Laden wurde 2011 von den bekannten Mainzer DJs Rimah Khalouf (Amir) und Bülent Gürler (Butch) eröffnet. Amir war es auch, der 2009 die Veranstaltungsreihe „Bouq“ ins Leben gerufen hatte. Er wird bei „BOUQ.masquerade at Kantine“ im Burgerladen auch an den Decks stehen, außerdem noch „Dillmanski“, „Salve b2b Katharsia“ und „Cerin b2b LIV“. Der Eintritt ist frei. Beginn: 15 Uhr.

„Mainz bleibt Mainz“ in der Brauerei

Schon am Freitag überträgt das ZDF die Kultsendung „Mainz bleibt Mainz“ aus dem Kurfürstlichen Schloss. Wer keine Karte bekommen hat oder nicht allein zu Hause schauen will, hat in diesem Jahr eine weitere Option: Die Brauerei „Kuehn Kuntz Rosen“ überträgt die Fernsehfastnacht aus dem hauseigenen Schankraum. „Alle verkleideten Närrinnen und Narrhallesen bekommen an diesem Abend ein Begrüßungs-Bier aufs Haus.“ Die Veranstaltung beginnt schon um 17 Uhr - genug Zeit also, sich auf die Fernsehfastnacht (ab 20:15 Uhr) einzustimmen.

Bar jeder Sicht

Auch in der „Bar jeder Sicht“ im Bleichenviertel läuft am Freitag die Fernsehfastnacht, am Tag danach gibt es ab 21 Uhr Fastnachts-Karaoke. Nachdem am Sonntag geschlossen ist, steigt dann am 24. Februar die große Rosenmontagsparty. „Wir feiern mit euch den höchsten Mainzer Feiertag nonstop bis in den frühen Morgen! Eintritt frei!Wir möchten, dass sich in der Bar jeder Sicht alle Menschen wohl fühlen. Sexismus, Rassismus, Homophobie, Transphobie und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit haben bei uns auch an Fastnacht keinen Platz“, so die Veranstalter. Wer nach dem Feiern noch die Energie hat, ist dazu eingeladen, am Dienstag ab 11 Uhr mit aufzuräumen - bei Kaffee und Gebäck.

Rocknacht an Fastnacht

Während anderswo geschunkelt wird, wird im „Alexander The Great“ in der Hinteren Bleiche gerockt. Am Donnerstag geht die Musik in die Gothic- und Darkwave-Richtung, Freitagabend laufen Grunge und Alternative, am Samstag steigt die „Saturday Night Rock Party“. Am Rosenmontag beginnt um 18 Uhr die „Rosenmontag Rockparty“ mit DJ Kay. Donnerstag ist der Eintritt frei, an den anderen Tagen zahlen die Gäste drei Euro an der Kasse. Am Altweiberdonnerstag kann man sich schon ab 14 Uhr in der Metalkneipe „Good Time“ einstimmen: mit der Pfeffi-Time. Den Kult-Likör gibt es dann günstiger. (pk)

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