Marktfrühstück „magischer Ort“: Mainzer Winzer freuen sich über Auftakt

Am Samstag startete das Marktfrühstück in eine neue Saison. Die Besucherzahlen waren mit mehreren Tausend bereits beachtlich, was die Vorsitzende der Mainzer Winzer, Sigrid Lemb-Becker, freute. Was sie zum Auftakt sonst noch sagte, seht ihr im Video.

Marktfrühstück „magischer Ort“: Mainzer Winzer freuen sich über Auftakt

Es darf wieder gefeiert werden: Nach zweieinhalb Jahren „Durststrecke“ ist das Mainzer Marktfrühstück in seine erste Nach-Corona-Saison gestartet. Trotz teils nicht ganz optimalen Wetters kamen wieder einige Tausend Besucher zu der Veranstaltung in der Mainzer Altstadt. Und auch die Mainzer Winzer zeigten sich zufrieden mit dem Auftakt.

„Wir Mainzer Winzer sind unheimlich glücklich, hier in Mainz mit dem Marktfrühstück beginnen zu können nach zwei Jahren Pause“, sagte deren Vorsitzende Sigrid Lemb-Becker gegenüber Merkurist. Die Besucher verbreiteten eine tolle Stimmung. „Für mich gibt es magische Orte und so ein Ort ist hier, wo die Mutter der Marktfrühstücke stattfindet, die es ja mittlerweile in ganz Rheinhessen gibt.“

Auch das Thema Müllvermeidung werde von den Winzern sehr ernst genommen. Alles, was die Winzer ausschenken, laufe über ein Pfand-System. „Die Flaschen als auch die Gläser können dabei an jedem Stand zurückgegeben werden“, erklärte Lemb-Becker. So werde der Liebfrauenplatz und das angrenzende Areal besenrein hinterlassen.

Corona-Zeit auch für Winzer schwierige Phase

Dann machte Lemb-Becker noch deutlich, dass die Corona-Zwangspause auch für die Winzer eine schwierige Phase war. „Es war ja erstmalig, dass von heute auf morgen alles eingestellt wurde, was zum Beispiel auch Weinproben betroffen hat.“ Und somit habe jeder einzelne Winzerbetrieb eigene Konzepte entworfen, wie beispielsweise Online-Weinproben. Aber das sei natürlich nichts im Vergleich zu einer realen Weinprobe. „Gleiches gilt hier für den Ausschank. Man hat den direkten Kontakt mit den Menschen, die Gespräche, das hat natürlich gefehlt und das kommt jetzt alles wieder“, erklärt die Vorsitzende der Mainzer Winzer. Jetzt müsse man wieder sehen, wie man das Marktfrühstück organisiert bekommt. „Wir freuen uns nun aber wieder, dass wir unsere eigenen regionalen Produkte hier anbieten können.“

Das Interview, in dem Lemb-Becker auch zu anderen Aspekten des Marktfrühstücks spricht, könnt ihr hier sehen.

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