Als Anwohner über den Weihnachtsmarkt: Brauche ich einen 3G-Nachweis?

Wer demnächst den Weihnachtsmarkt besuchen möchte, muss sich an die 3G-Regelung halten. Doch was ist mit Mainzern, die in Wohnungen leben, die ans Marktgelände angrenzen, oder in Geschäften einkaufen möchten?

Als Anwohner über den Weihnachtsmarkt: Brauche ich einen 3G-Nachweis?

In wenigen Wochen startet der Mainzer Weihnachtsmarkt. Am 25. November wird Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) die Veranstaltung nach der Corona-Pause im Vorjahr am Dom eröffnen. Außer der Maskenpflicht gilt auf dem Markt auch die 3G-Regelung. Das bedeutet: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vorlegen können. Das Mainzer Ordnungsamt wird dann stichprobenartig kontrollieren, ob die Regelung auch eingehalten wird.

Für viele Anwohner des Weihnachtsmarktgeländes und deren Besucher sowie für Kunden der umliegenden Geschäfte stellt sich nun aber die Frage: „Muss ich auch einen 3G-Nachweis dabei haben, wenn ich über das Weihnachtsmarktgelände zu meiner Wohnung oder einkaufen gehen will?“

So plant die Stadt

Eine Antwort auf die Frage kann Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr liefern. So müssten grundsätzlich nur Besucher des Weihnachtsmarkts einen 3G-Nachweis mit sich führen. „Der Zentrale Vollzugs- und Ermittlungsdienst wird bei Kontrollen entsprechend des Verhaltens der Personen einschätzen, ob es sich hierbei um Besucher oder lediglich um Passanten mit anderem Ziel handelt, die das Areal durchqueren.“

So werde beispielsweise eine Person, die zügig das Gelände durchquert, ohne vor Ständen stehen zu bleiben, eher nicht mit einer Kontrolle rechnen müssen. „Umgekehrt sind Weihnachtsmarktbesucher unschwer daran zu erkennen, dass sie Essen und Trinken konsumieren oder an Ständen einkaufen“, so der Stadtsprecher. Für Letztere gelte die angekündigte 3G-Regel.

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