„Riesensauerei“ – getötete Jungvögel sorgen für Entsetzen

Blinde Zerstörungswut in Oppenheim

„Riesensauerei“ – getötete Jungvögel sorgen für Entsetzen

Zerstörte Vogelhäuschen, getötete Jungvögel, Löcher im Zaun: Im naturnahen Spielraum „Paradies“ und auf dem Areal des städtischen Naturkindergartens in Oppenheim haben sich in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Vandalismus ereignet. Das berichtet der Verein „Lilofee e.V.

Der Verein kümmert sich ehrenamtlich und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt um die Pflege und Instandhaltung des gesamten Grünareals südlich des Hallenbads. Wie Bernd Pfister von Lilofee sagt, sei der Bau der Vogelhäuschen eine Koproduktion mit den Kindern des Naturkindergartens gewesen. Teile der selbst gebauten Holzbuden hätte man dann auf dem Gelände des benachbarten Tennisclubs gefunden. „Diese Vorkommnisse häufen sich und scheinen System zu haben“, so Pfister. Auch der ganze herumliegende Müll stamme definitiv nicht von Kindern.

Die Mitarbeiter des Naturkindergartens berichten ebenfalls von mut- und böswilliger Zerstörung des Sitzkreises und des von den Kindern angelegten Hochbeets. Dafür habe man keinerlei Verständnis, sagt Bürgermeister Walter Jertz. „Das ist eine Riesensauerei. Wir werden diese Fälle ausnahmslos zur Anzeige bringen und hoffen auf wachsame Oppenheimer, die uns melden, wenn sie dergleichen mitbekommen“, so Jertz.

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