Mainzer Verwaltungsgericht schließt Professor vom Hochschulbetrieb aus

Er hatte Kollegen in E-Mails respektlos und herablassend beschimpft.

Mainzer Verwaltungsgericht schließt Professor vom Hochschulbetrieb aus

Weil er sich respektlos und herablassend gegenüber Kollegen in E-Mails geäußert hatte, darf ein Professor vom Hochschulbetrieb ausgeschlossen werden. Das entschied das Mainzer Verwaltungsgericht am Mittwoch (28. Dezember).

Bereits im Oktober wurde dem Mann vorläufig und mit sofortiger Wirkung untersagt, die Hochschule zu betreten, in der er zuletzt tätig war. Er war Vorgesetzte und Kollegen monatelang in E-Mails zunehmend verbal-aggressiv angegangen, so die Leitung der rheinhessischen Hochschule, die das Gericht nicht namentlich nannte. In einem Eilverfahren war der Professor daraufhin vor Gericht gezogen. Die Vorwürfe seien jedoch gut belegt, so das Gericht. Der Antrag wurde daher abgelehnt.

Unklar sei jedoch noch, ob das Verhalten des Professors mit seiner Krankheit zusammenhänge, aufgrund derer er in letzter Zeit seine Arbeit nur eingeschränkt habe erledigen können. Es sei jedoch zu befürchten, dass er auch seinen Studenten gegenüber ein solches Verhalten zeigen könnte.

Logo