Polizei gibt Details zu Sprengung am Hauptbahnhof bekannt

Es bestand keine Gefahr

Polizei gibt Details zu Sprengung am Hauptbahnhof bekannt

Der Mainzer Hauptbahnhof war am Dienstagabend mehrere Stunden lang gesperrt, weil dort ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden war (wir berichteten). Wie die Polizei am Mittwochmorgen erklärt, zerstörte der Entschärferdienst der Bundespolizei den Gegenstand - dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass nie eine Gefahr von ihm ausgegangen war.

Der Gegenstand wurde den Beamten gegen 18 Uhr gemeldet. Die Bundespolizei sperrte daraufhin den Hauptbahnhof, den Vorplatz und die Gleise 1 und 2 ab. Daraufhin untersuchten die Einsatzkräfte den Gegenstand, bei dem es sich nicht um ein stehen gelassenes Gepäckstück handelte, wie es häufig der Fall ist. Anschließend zerstörten sie ihn mit Wasserdruck, was einen lauten Knall erzeugte, der auch außerhalb des Bahnhofs zu hören war. Hinterher stellte sich dann heraus, dass keine Gefahr von dem Objekt ausging.

Drei Stunden lang waren der Hauptbahnhof und die nähere Umgebung aufgrund des Einsatzes insgesamt gesperrt. Der Zugverkehr war eingestellt und auch Busse fuhren nicht. Gegen 20:45 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben und der Verkehr konnte wieder fließen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen.

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