Von Donnerstagmorgen zu Betriebsbeginn bis Samstag um 4 Uhr (29. Februar bis 2. März) wird der Mainzer ÖPNV bestreikt (wir berichteten). Wie die Mainzer Mobilität (MM) nun mitteilt, ist selbst der eingerichtete Notbetrieb eingeschränkt.
Eigentlich sollte der Notbetrieb dafür sorgen, dass auf einzelnen Linien im 30-Minuten-Takt Busse und Bahnen verkehren. Um 6:13 Uhr meldete die MM aber, dass es auch im Notbetrieb „zu einem verzögerten Anlauf“ gekommen sei. Grund dafür seien Blockaden an den Toren des Betriebshofs.
Es könne im Laufe des Tages außerdem zu kurzfristigen Änderungen kommen. Die Fahrgäste werden aufgefordert, sich vor Fahrtbeginn auf der Website der MM zu informieren. Allerdings weist sie auch darauf hin, dass der Notbetrieb so kurzfristig eingerichtet worden sei, dass die Auskünfte in Apps, auf Websites und an den Haltstellen falsch sein können.
Hintergrund
Zu dem ÖPNV-Streik von Donnerstag bis Samstag hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Er findet nahezu bundesweit statt. Auch in Mainz sollen Busse und Straßenbahnen dann nicht regulär fahren. Zugverbindungen sind nicht betroffen, doch auch ESWE Verkehr und die KRN werden bestreikt. In Wiesbaden sollen Busse am 1. und 2. März (Freitag und Samstag) stillstehen (wir berichteten).