Vom 26. Februar bis zum 7. März findet am Staatstheater Mainz das „tanzmainz festival UPDATE #5“ statt. Zehn Tage lang sind 13 Choreografien von jungen Tänzern auf der Studiobühne U17 zu erleben. Das teilt das Staatstheater mit.
Das Festival wird am Donnerstag, den 26. Februar, mit der deutschen Erstaufführung von „Amae No Kōzō“ eröffnet. Darin erkunden die Choreografin und frühere tanzmainz-Tänzerin Eliana Stragapede und Borna Babić die Dynamiken einer Paarbeziehung. Mit Louis Thuriot und Milica Bajčetić kehren zwei weitere ehemalige Mitglieder des Tanzensembles als Choreografen nach Mainz zurück.
Solène Weinachter erkundet tänzerische Abschiedsrituale, die Compagnie Kynlaus studiert vermeintlich männliche Gesten und der Sticky Fingers Club befasst sich mit der Faszination für athletische Körper. Ein Doppelabend widmet sich dem Wasser, während sich andere Stücke mit dem WG-Leben oder konstruierter Weiblichkeit beschäftigen.
Ein Zeichen für den Tanznachwuchs
Das Staatstheater betont die Wichtigkeit des Festivals vor dem Hintergrund einer „alarmierenden Entwicklung“. In vielen europäischen Ländern würden Förder- und Auftrittsmöglichkeiten für junge Künstler immer stärker eingeschränkt.
Mit dem Festival wolle man daher die Wertschätzung für talentierte, aufstrebende Tänzer zum Ausdruck bringen und „ihre oft mutigen und impulsgebenden Arbeiten zu feiern“, so das Theater.
Workshops, Gespräche und eine Party
Außer den Aufführungen bietet das Festival auch Einführungen, Publikumsgespräche und Tanzworkshops an. Am Samstag, den 28. Februar, findet ab 21:30 Uhr eine Festivalparty mit DJ in der Kakadu Bar statt. Der Eintritt ist frei.
Karten für die Vorstellungen sind online über die Webseite des Staatstheaters sowie an der Theaterkasse erhältlich. Das gedruckte Programm liegt in den Spielstätten aus.