Feuerwehr und Polizei ziehen Sturmbilanz

Mainz glimpflich davongekommen

Feuerwehr und Polizei ziehen Sturmbilanz

Während die Sturmböen am Sonntagnachmittag in anderen Regionen Deutschlands größere Schäden angerichtet haben, ist Mainz eher glimpflich davon gekommen. Verletzt wurde niemand. Das bestätigt die Mainzer Polizei auf Anfrage.

Insgesamt 18 Schadensereignisse registrierte die Polizei bis 17:15 Uhr. So fiel in der Hindenburgstraße ein Baum um und beschädigte dabei fünf Autos. An der Kreuzung Kaiserstraße/Parcusstraße fiel eine Ampelanlage aus, weil der Stromkasten vom Sturm beschädigt worden war.

Die Feuerwehr war an noch mehr Einsätzen beteiligt — insgesamt 44 in Mainz und 26 im Landkreis Mainz-Bingen (bis 17:30 Uhr). Kerngebiet in Mainz seien die Altstadt, die Neustadt und die Oberstadt gewesen, so ein Sprecher. Ab 18 Uhr kam es zu vermehrten Einsätzen in Gonsenheim und in Hartenberg-Münchfeld.

Beim Containerterminal Frankenbach wurden mehrere Übersee-Container auf die Fahrbahn geschleudert. Auf der A634 an der Abfahrt Gonsenheim lag ein Baum auf der Fahrbahn. Die stärkste gemessene Windböe habe etwa 80 Stundenkilometer betragen. Wegen des erhöhten Notrufaufkommens wurde die Feuerwehrleitstelle mit zusätzlichem Personal verstärkt.

Mehrmals sind im Mainzer Stadtgebiet Bäume umgefallen und Autos durch herumfliegende Äste oder Dachziegel beschädigt worden. Doch Verletzte gab es nicht, wie Polizei und Feuerwehr bestätigen. Auch größere Sachschäden wie bei Unwettern in der Vergangenheit habe es nicht gegeben. Regionen wie Bad Kreuznach und den Hunsrück habe es deutlich härter getroffen, so die Polizei. (lp)

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