Angler springt in den Rhein und löst Rettungseinsatz aus

Er sprang seinem Schlauchboot hinterher

Angler springt in den Rhein und löst Rettungseinsatz aus

Weil er einem Schlauchboot in den Rhein hinterher gesprungen ist, hat ein Angler am Samstag einen Rettungseinsatz auf dem Rhein verursacht. Das meldet die Feuerwehr.

Demnach hatte der Mann auf der hessischen Rheinseite zwischen Südbrücke und Bleiaue seinen Angelplatz eingerichtet, als sein an Land abgelegtes Schlauchboot von einer Windböe erfasst und in den Rhein geweht wurde. Der Angler zog seine Kleidung aus und sprang in die Strömung, um das Schlauchboot zu erreichen.

Eine Anwohnerin sah den Mann im Rhein und alarmierte die Feuerwehr. Diese leitete sofort eine Wasserrettung in die Wege. Feuerwehreinheiten aus Mainz und Wiesbaden, Rettungsdienst, Wasserschutzpolizei und DLRG wurden alarmiert. Noch bevor die ersten Einsatzkräfte die Stelle erreichten, nahm die Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Privatbootes den Angler samt Schlauchboot auf.

Um eine weitere Unterkühlung des Anglers zu vermeiden, stellte ein Feuerwehrmann dem Angler an Bord des Bootes seine Einsatzkleidung samt Wollmütze zur Verfügung. Im Anschluss fuhr ein Feuerwehrboot den unterkühlten Angler und sein Schlauchboot an den Steiger des Mainzer Rudervereins und übergab den Mann dem Rettungsdienst. Nachdem der Mann untersucht worden war und sich im Rettungswagen aufgewärmt hatte, wurde er zurück zu seinen Anglerplatz gebracht. Dort bedankte er sich bei den Einsatzkräften und sah ein, dass seine Aktion riskant und unüberlegt war. (lp)

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