Arbeitnehmer: Mehr Krankheitsfälle als im Vorjahr

Hauptsächlich Muskel- und Skelett-Krankheiten

Arbeitnehmer: Mehr Krankheitsfälle als im Vorjahr

In der ersten Hälfte des Jahres ist der Krankenstand in Rheinland-Pfalz gestiegen. Das teilt die Krankenkasse AOK Rheinland-Pfalz/Saarland mit.

Demnach sei der Krankenstand im Vergleich zum Halbjahr des Vorjahres auf 5,5 Prozent gestiegen. Im saisonalen Verlauf sei die Prozentzahl im März mit 7,3 Prozent am höchsten gewesen. „Damit dauerte eine Arbeitsunfähigkeit im Durchschnitt 14,8 Tage je Fall und hat sich im Vergleich zum Vorjahres Halbjahr um 2,0 Tage je Fall erhöht“, heißt es in der Mitteilung.

Die meisten Fehltage verursachten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 22,0 Prozent, Atemwege mit 13 Prozent, Psyche mit 11,5 Prozent und Verletzungen mit 10,0 Prozent. „Wir versichern bei der AOK Arbeitnehmer und Auszubildende aus allen Branchen, sodass diese Zahlen durchaus als Maßstab für die gesamte Wirtschaft in Rheinland-Pfalz angesehen werden können“, so die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Martina Niemeyer.

Die meisten Versicherten waren wegen Atemwegserkrankungen (21,9 Prozent) arbeitsunfähig, darauf folgen Erkrankungen von Muskeln und Skelett mit 16,5 Prozent. Krankheiten der Verdauung sorgten bei 7,4 Prozent für Arbeitsunfähigkeit. Wer mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig war, der litt meist unter Langzeiterkrankungen. (ms)

Logo