Stadt Mainz treibt Ausbau von Biontech voran

Grundlagen für weiteren Biontech-Ausbau geschaffen

Stadt Mainz treibt Ausbau von Biontech voran

Die Stadt Mainz will dafür sorgen, dass das Biotechnologieunternehmen Biontech auch weiterhin in Mainz bleibt und in der Stadt expandieren kann. Das gab Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) in einer Pressemitteilung am Dienstag bekannt.

Das Mainzer Unternehmen An der Goldgrube brachte gemeinsam mit dem US-Pharmaunternehmen Pfizer den weltweit ersten Impfstoff gegen das Coronavirus auf den Markt. Zudem ist Biontech Vorreiter auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie. „Das in der Mainzer Oberstadt beheimatete Unternehmen wächst aufgrund dieser Erfolge stetig und hat bereits an mehreren Stellen im Stadtgebiet Standorte mit Büros, Forschungs- und Produktionsstätten“, so Ebling. Deshalb unterstütze man Biontech seit Jahren bei der Sicherung von möglichen Erweiterungsflächen.

So sei der Übergang der Bundeswehr von der benachbarten Generalfeldzeugmeister-Kaserne (GFZ-Kaserne) in die Kurmainzkaserne beschleunigt worden. Der Abzug der Bundeswehr von der GFZ-Kaserne erfolge nun spätestens im nächsten Jahr.

Der Oberbürgermeister habe zugesagt, dass die Verwaltung die aktuelle Rahmenplanung anpasst und weitere Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Gelände der GFZ-Kaserne in das laufende Bauleitplanverfahren integrieren werde.

Bereits im Jahr 2018 war ein Hochhaus auf der GFZ-Kaserne abgerissen worden, um Platz für ein neues Biontech-Laborgebäude zu machen. Damals hieß es, die Bauarbeiten sollten 2021 abgeschlossen sein. Einen weiteren Teil der GFZ-Kaserne will die Stadt Mainz für neuen Wohnraum nutzen.

Eine Merkurist-Anfrage an Biontech, warum derzeit an der Baustelle nicht gearbeitet wird, wurde bisher noch nicht beantwortet.

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