Erste Ukraine-Flüchtlinge müssen in Mainzer Turnhalle untergebracht werden

"Stadt kommt an ihre Grenzen“

Erste Ukraine-Flüchtlinge müssen in Mainzer Turnhalle untergebracht werden

Die Unterkünfte für die Menschen aus der Ukraine sind vollbelegt. Nun muss die erste Turnhalle für die neu ankommenden Flüchtlinge geöffnet werden.

Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Februar kommen die flüchtenden Menschen auch nach Mainz. 1560 sind es inzwischen, untergebracht wurden sie bisher in Gemeinschaftsunterkünften wie dem Allianzhaus und dem ehemaligen Studierendenwohnheim in der Generaloberst-Beck-Straße in Hechtsheim. Auch in angemieteten Hotels und bei Privatleuten kamen zahlreiche Menschen unter. Doch jetzt sind laut der Stadt Mainz alle Kapazitäten ausgeschöpft. „Die Unterkünfte im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung Mainz kommen nun an ihre Grenze“, heißt es in einer Mitteilung von Montagmorgen.

Daher müsse ab Anfang der Woche die erste Turnhalle zur Unterbringung für die ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine geöffnet werden. Die Halle in Drais ist für 150 Menschen bereits vorbereitet. Vor Ort werden sie von der Hilfsorganisation Malteser versorgt. Das Essen wird ein Caterer im Auftrag der Stadtverwaltung nach Drais bringen.

Bereits im Februar hatte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) angekündigt, Turnhallen mit Feldbetten auszustatten, um auf einen großen Zustrom von flüchtenden Menschen vorbereitet zu sein (wir berichteten).

Logo