Die Nacht zum Samstag hat die Mainzer Feuerwehr mit mehreren, teils zeitgleichen Einsätzen auf Trab gehalten. Insgesamt beschäftigten zwei Brände, zwei Hilfeleistungen und ein Verkehrsunfall die Einsatzkräfte im Stadtgebiet. Das meldet die Feuerwehr Mainz.
Der erste Notruf ging um 4:20 Uhr ein. Mehrere Anrufer meldeten ein Feuer in einer Kleingartensiedlung am Theresianum in Mainz-Weisenau. Dort brannte eine Gartenhütte lichterloh. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Weisenau waren rund eine Stunde im Einsatz, um den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
Kurz darauf, um 4:35 Uhr, bemerkte eine Autofahrerin einen beginnenden Flächenbrand zwischen Ebersheim und Hechtsheim. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten andere Autofahrer das Feuer mit Wasserflaschen in Schach halten. Die Einsatzkräfte führten die finalen Löscharbeiten durch. Laut Feuerwehr hat möglicherweise eine achtlos aus dem Auto geworfene Zigarette den Stoppelacker entzündet.
Junger Fahrer prallt in Finthen gegen Baum
Auf dem Rückweg vom ersten Brandeinsatz wurden die Kräfte um 5:37 Uhr direkt zu einem Verkehrsunfall in der Kurmainzstraße in Finthen alarmiert. Dort war ein junger Autofahrer offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt. Obwohl er in seinem Fahrzeug eingeschlossen war, konnte er sich über die Beifahrertür selbst befreien. Er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
Bis zum Schichtwechsel um sieben Uhr morgens rückte die Berufsfeuerwehr außerdem zu einer Tierrettung in der Altstadt und wegen eines abgebrochenen Astes auf einer Fahrbahn in Laubenheim aus. Angesichts der hohen Temperaturen warnt die Feuerwehr eindringlich vor der sehr hohen Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Bürgerinnen und Bürger sollen kein offenes Feuer in oder an Wäldern machen und keine Zigaretten in die Natur werfen.