Tödlicher Unfall: Passanten laufen durch Tatort – Polizei entsetzt über Verhalten

Nach dem tragischen Unfall in der Parcusstraße, bei dem am Dienstag ein dreijähriges Mädchen tödlich verletzt wurde, laufen die Ermittlungen. Kurz nach dem Unfall ignorierten etliche Passanten die Polizeiabsperrung und liefen durch den Tatort.

Tödlicher Unfall: Passanten laufen durch Tatort – Polizei entsetzt über Verhalten

Einen Tag nach dem tragischen Unfall in der Parcusstraße, bei dem ein dreijähriges Mädchen aus Wiesbaden von einem Auto angefahren und tödlich verletzt wurde, laufen die Ermittlungen zum Unfallhergang. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gemeinsam, wie genau es zu dem Unfall kommen konnte.

Dafür werden derzeit etliche Daten und Spuren gesammelt und ausgewertet. So stellt die Stadt die Ampeldaten zur Verfügung, damit ausgewertet werden kann, wie genau die Ampeln zum Tatzeitpunkt geschaltet waren. Die Polizei hat die Unfallstelle außerdem mit einer Drohne ausgemessen.

Zudem werden Spuren am Fahrzeug und der Kleidung sichergestellt, Zeugen und Beteiligte befragt. Ein Sachverständiger erstellt ein Gutachten, unter anderem um festzustellen, wie schnell das Auto zum Unfallzeitpunkt gefahren ist. „Da kommen sehr viele Informationen zusammen“, sagt Polizeisprecher Rinaldo Roberto auf Merkurist-Anfrage. „Bis wir ein genaues Bild haben, kann es noch Wochen dauern.“

Passanten laufen durch Tatort

Erschwert haben die Arbeit der Polizei am Dienstag Passanten. Wie Roberto erzählt, hätten viele Menschen die Polizeiabsperrung ignoriert und seien durch den Tatort gelaufen. „Dass eine Neugierde bei den Leuten da ist oder man vielleicht einfach schnell zum Bahnhof laufen will, ist uns klar, aber es handelt sich um einen Tatort, bei dem auch Spuren gesichert werden müssen“, so Roberto. Am Dienstag habe man Kollegen bereitstellen müssen, nur um um die Menschen davon abzuhalten. „Das hat uns schon ein bisschen entsetzt.“

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