Märklin-Kult-Käfer muss auf Autofriedhof

Seit Jahren dient der weiße VW-Käfer in der Nähe des Volksparks zu Werbezwecken für einen Modellbahnshop und einen Märklin-Store in Weisenau. Vor zwei Wochen nun wurde das Auto bei einem Unfall stark demoliert. Hat der Käfer eine Zukunft?

Märklin-Kult-Käfer muss auf Autofriedhof

Die Frontscheibe ist weitgehend zerbrochen, der Kofferraum komplett eingedrückt und verzogen, kurz: Der weiße Märklin-VW-Käfer in der Nähe des Mainzer Volksparks, der dort seit Jahren als Kult-Werbemittel steht, ist seit einem Unfall in der Johannisnacht fast komplett schrottreif. Doch was war genau passiert?

Gutachter vor Ort

Wie VW-Besitzer Klaus Theis, Geschäftsführer des Modelbahn-Shops und des Märklin Stores in der Wormser Straße sagt, sei ein Auto auf ein anderes aufgefahren. Dieses Auto sei dann wiederum fast ungebremst auf seinen VW-Käfer aufgeschoben worden. Mittlerweile habe sich ein Gutachter den Käfer angeguckt, so Theis. Nun warte er noch auf die Antwort der Versicherung.

Eins ist aber bereits klar: „Das Auto hat einen Totalschaden“, so Theis. Doch dieser Unfall war nicht der erste, bei dem der Käfer in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Vor zwei Jahren ist schon mal etwas passiert“, sagt Theis. Danach habe er den Käfer nochmals herrichten lassen. Das werde er nun aber nicht mehr machen.

Deswegen sei jetzt Schluss. „Zu Werbezwecken wird der Käfer nicht mehr zur Verfügung stehen.“ Das Auto gehe nun nur noch an jemanden, der sich an noch intakten Einzelteilen des VW-Käfers bedient, so Theis. (rk)

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