Bundespräsident Steinmeier kommt nach Mainz

Am 1. Februar wird in der Neuen Synagoge in Mainz die UNESCO-Welterbeurkunde an die drei SchUM-Städte verliehen. Mit dabei: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Bundespräsident Steinmeier kommt nach Mainz

Bei einer Feier zur Aufnahme der SchUM-Städte ins UNESCO-Welterbe am 1. Februar in der Neuen Synagoge in Mainz wird auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anwesend sein. Dort wird UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay die offizielle Urkunde überreichen.

Seit dem Mittelalter spielte der Verbund der jüdischen Gemeinden in Speyer, Worms und Mainz, auch SchUM genannt, eine bedeutende Rolle in der Entwicklung jüdischer Kultur, Dichtung, Architektur und Rechtsprechung. Am 27. Juli 2021 wurden die SchUM-Städte deshalb in das UNESCO-Welterbe aufgenommen – und ist somit die erste anerkannte jüdische Welterbestätte in Deutschland.

Die Urkundenverleihung in der Neuen Synagoge in Mainz beginnt um 14 Uhr. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), SchUM-Vorsitzende und Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Jüdische Gemeinde-Vorsitzende Anna Kischner und Rabbiner Aharon Ran Vernikoysky sind an der Veranstaltung beteiligt.

Vor seinem Besuch in Mainz wird Steinmeier gemeinsam mit Innenminister Michael Ebling (SPD) den Synagogenbezirk in Worms sowie den jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ besuchen, einen der ältesten jüdischen Friedhöfe Europas.

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